Autor: Andreas Bleeck
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Horoskopvorschau September 2007
 

Liebe Leser,

ein aufregender Sommer liegt hinter uns. Die Masse der Eindrücke und Veränderungen mag dem ein oder anderen zuviel gewesen sein - eins kann man aber nicht behaupten - dass es langweilig geworden wäre. Die Veränderungen passieren jetzt immer schneller und oft bleibt uns nur noch die Zeit zum reagieren. Eigene Projekte müssen hinten angestellt werden. Vieles bleibt dabei unerledigt, auch im menschlichen Bereich.
Deshalb ist es wichtig, auch die Dinge zu heilen, die nicht im direkten Umkreis von uns stattfinden. Wir haben zwei Möglichkeiten, zu jammern, dass wir zu nichts kommen, oder anzunehmen, dass endlich sich etwas ändert auf der Welt und wir Teil dieser lang ersehnten beschleunigten Entwicklung sind.
Um mit den erhöhten Energien adäquat umgehen zu lernen, ist vor allem Offenheit wichtig. Ohne eine tolerante Haltung können wir nicht das Ganze erfassen und so werden entscheidende Informationen fehlen. Das zweite ist die Erdung. Wir sollten uns so häufig wie möglich in die Natur begeben, vernünftige Nahrung zu uns nehmen und uns keinen unnötigen Stress aufladen. Freie Kapazitäten sind wichtig für die anstehenden Veränderungen, die nicht immer angenehm verlaufen werden.
Mit dem Eintritt des Planeten Saturn in die Jungfrau wird eine Menge Arbeit auf uns zukommen. In den nächsten Jahren ist Zeit, dass akribisch aufzuarbeiten, was im Löwen großspurig angelegt wurde. Wenn wir all diese tollen Dinge behalten wollen, müssen wir noch was tun.
Das gilt vor allem für unsere Beziehungen, denn die Jungfrau steht im Tierkreis im Westen, am Du. Was wir jetzt bearbeiten können, brauchen wir dann beim Wechsel in das Beziehungszeichen Waage nicht mehr aufholen und können unbeschwert die Begegnungen, die sich dann ankündigen, genießen.
International gesehen heißt dies, dass Politiker jetzt ihre „Hausaufgaben“ machen sollten. Mit Saturn in der Jungfrau besteht die Gefahr, in Bürokratismus und Erbsenzählerei zu verfallen und dabei den Blick für das Ganze zu verlieren. Diese Gefahr ist umso größer, als am Ende dieses Durchgangs des Saturn durch die Jungfrau 2010 ein besonders schwieriger Aspekt auf uns wartet. Saturn wird in Opposition zu Uranus und im Quadrat zu Pluto stehen.
Der Weg ist, sich nicht von den zu erwartenden Schwierigkeiten abbringen zu lassen und weiter an den wesentlichen Aufgaben zu arbeiten, die man sich gestellt hat. Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten.
 
 

Erste Woche

Drei Oppositionen prägen das Bild am Himmel in der ersten Septemberwoche. Mars und Jupiter geben uns Kraft und Ausdauer, Dinge zu erledigen, die wir länger vor uns her geschoben haben. Sie können aber auch dazu führen, dass wir uns auspowern. Die richtige Dosierung ist jetzt zu finden.
Merkur und Uranus stehen ebenfalls in Opposition. Merkur wird später im Monat auch rückläufig. Eine grundsätzlich unruhige Zeit mit hektischen, plötzlichen Wendungen und überraschenden Situationen steht an, da auch die Sonne in diese Opposition folgt. Merkur, der im Zeichen Jungfrau der Sonne vorauseilt, hat jede Menge pragmatische Ideen. Man muss allerdings erkennen, dass sich von diesen Ideen nur wenige sofort umsetzen lassen werden. Also Stift und Notizzettel immer parat haben...
Die dritte Opposition ist diejenige von Venus und Neptun, die durch die Rückläufigkeit von Venus lange (über drei Wochen) gültig ist. Sie ist auch die subtilste von den dreien. Normalerweise spüren wir nicht viel von einem Aspekt zwischen Venus und Neptun, vielleicht sind unser Träume ein wenig lebhafter oder wir merken, dass wir öfters in Tagträume verfallen. Die lange Opposition in diesen Tagen aber manifestiert mehr von diesen Energien, als üblich. Wir können jetzt das Wundern wieder erlernen.
 
 

Zweite Woche

Mars in den Zwillingen bildet mit Sonne und Uranus ein T-Quadrat, mit Neptun und Sonne ein Ambivalenzdreieck und mit Venus und Neptun ein Leistungsdreieck. Man kann sich vorstellen, dass Mars mit der Aktivität versorgt ist, die er benötigt. In den Zwillingen geht es um Kommunikation und Vielseitigkeit. Nichts steht still. Überhaupt sind die Planeten momentan ziemlich regelmäßig über den Himmel verteilt. Eine Lücke ist nur in den Zeichen Widder, Stier und Krebs. Ansonsten werden alle unsere 12 Sinne angesprochen und wir spüren die Kraft eines Bären. Die sollten wir auch nutzen, denn die Energien kippen in der Mitte des Monats.
Chiron und Jupiter bilden ein exaktes Sextil. Wir spüren das Wohlwollen, das aus dieser Konstellation erwächst und die Dankbarkeit, mit der wir Hilfe annehmen, die uns in diesen Tagen zugute kommt. Chiron steht seit letztem Jahr im Zeichen Wassermann und wir spüren langsam die Nachhaltigkeit, mit der diese nächste Revolution eingeleitet wird. Mit Saturn im Zeichen Jungfrau erleben wir die die besondere Sorgfalt, die jeder „seiner Sache“ widmet und können ermessen, welches Potential dahinter steckt, sollten sich diese Energien einmal entfalten.
Ein neues Thema kann also begonnen werden, das unsere ganze Aufmerksamkeit benötigt. Wir müssen allerdings damit rechnen, dass es sofort Unterbrechungen gibt, was uns aber nicht davon abhalten sollte, die Arbeit zu beginnen.
 
 

Dritte Woche

Mars nähert sich der Opposition zu Pluto. Die Dinge beschleunigen sich weiter. Es ist wichtig, bei sich zu bleiben und sich nicht ablenken zu lassen. Aggressive Energien können dann auftreten, wenn man nicht geerdet ist. Dieser Aspekt wird wie alle von den Menschen unterschiedlich erlebt. Was dem einen ein willkommener Anschub ist, ist für den anderen eine Überforderung und das letzte Quäntchen, was das Fass zum überlaufen bringt.
Mit der Sonne im T-Quadrat, bzw. in der Halbsumme dieser Opposition haben wir in den Tagen um den 20.9. zur Herbst Tag- und Nachtgleiche die Chance, persönliche Konflikte auf den Punkt zu bringen. Die männlichen Energien werden hierbei dominieren. Deshalb ist es vernünftig, ein wenig weibliche Intuition zu benutzen, und sich nicht auf die Ebene von Streithähnen zu begeben. Auf dem Wechsel von veränderlichen zu bestimmenden Zeichen ist allgemein ein dünnes Nervenkostüm angezeigt und wenn diejenigen, die gewohnt sind, mit männlicher Dominanz ihre Probleme zu lösen keine sanfte Entsprechung haben, werden sie zwangsläufig aneinanderrasseln.
Diese Phase erinnert an den Frühling letzten Jahres wo die Sonne ebenfalls dominierte und weibliche Führungsqualitäten gefragt waren.
Saturn und Pluto, die dieses Halbjahr beide das Zeichen wechseln, stehen in einem Trigon. Saturn wechselt diesen Monat in die Jungfrau und Pluto im Dezember zum ersten Mal in den Steinbock, beides Erdelemente. Hier finden wir die notwendige Erdung dieser Zeit. Es wird allerdings eine Weile dauern, bis beide Planeten in ihren neuen Zeichen angekommen sind und zu einer Stabilität gefunden haben, die den rasanten Veränderungen momentan Einhalt gebietet.
Der Wunsch nach Sicherheit und Rückhalt ist deshalb verständlich. Der Weg dahin ist allerdings die Auseinandersetzung mit dem was ist, und wenn man nicht hundert Baustellen hinterlassen will, dann sollte man sich mit den Schwierigkeiten auseinandersetzen, sobald das T-Quadrat mit Mars und Pluto an Wirkung nachlässt.
 
 

Vierte Woche

Mars wechselt in das sanftere Zeichen Krebs und sofort spüren wir eine Erleichterung. Das Quadrat zur Sonne bleibt zwar bestehen, aber es findet nun in den "optimistischen" Zeichen Krebs und Waage Platz. Familiäre Themen bekommen Vorrang. Merkur läuft in eine wunderschöne Figur mit Venus, Mars und Neptun hinein, einen Drachen in aktiven Zeichen mit den drei persönlichen Planeten. Jetzt können sich alle versammeln und Frieden schließen. Das Trigon von Venus zu Jupiter, dass schon den ganzen Monat lenkt unseren Blick auf das Positive. Unser Verlangen geht nach Harmonie und Einkehr. Wie schnell doch die Vorzeichen wechseln…


Zum Abschluss
Die drei "Neuner"-Daten 9.9.07 und 18.9.07 und 27.9.07 werden insofern eine besondere Relevanz haben, als sie komplett unterschiedliche Energiemuster besitzen. Durch die schnelle Veränderlichkeit am Himmel zurzeit können wir diese Tage als eine Art verkürzten Quantensprung erleben, der uns einen Vorgeschmack auf die kommenden Jahre gibt. Gerne möchte ich ihnen auch zum Abschluss die Astrologie-Zeitschrift Meridian empfehlen, in der sie weitere Artikel von mir finden.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Andreas Bleeck

Astrologische Vorträge und Seminare in Darmstadt
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Die Begriffe der Astrologie sind z.B. auf der Seite www.astroschmid.ch sehr gut erklärt.

 
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