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Autor: Andreas Bleeck |
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| Vorschau Dezember 2009 | | |
Liebe Leser, | der letzte Monat im Jahr 2009 hat eine besonders klare Kraft durch die Stellung des Planeten Mars am Himmel. Wichtige Entscheidungen für das Leben werden getroffen. Es geht darum, Mut für das Leben zu fassen und sich nicht von den äußeren Bedingungen vom Wege abbringen zu lassen.
Existenzielle Änderungen kommen nicht plötzlich, sie haben eine lange Entwicklung in uns hinter sich, deren wir uns nun schlagartig bewusst werden können. Es könnte also sein, dass wir dieses Weihnachtszeit andere Dinge als die Besorgungen für Weihnachten im Kopf haben und es ist sinnvoll, privaten Dingen genügend Raum zu geben.
Die Weihnachtszeit ist eine Zeit, in der Menschen, die anderen gerne helfen sich ihrer eigenen Hilfsbedürftigkeit bewusst werden, aber möglicherweise hier keine Erfüllung finden, weil sie es nicht gewohnt sind zu bitten. Daraus entstehen Konflikte, die das eigentliche Thema verschleppen und am Ende ist keinem gedient.
Die Lösung liegt darin, dass jeder Mensch in seine eigene Kraft kommt und ein selbstbestimmtes Leben führen kann. Die Impulse dazu, die sich die nächsten Monate ergeben, sind wertvolle Hinweise auf den zukünftigen Weg. Schnellen Lösungen sollte man jetzt misstrauisch gegenüber stehen. Es geht um tiefe Verletzbarkeit und Muster der Vergangenheit, die Zeit zum Heilen brauchen.
Mars in Opposition zu Chiron/Lilith/Neptun aktiviert die "Heilerkonstellation" des Jahres 2009 und legt den Finger noch einmal nachdrücklich in die Wunde um uns die Chance zum Aufwachen zu geben. Die damit verbundenen Schmerzen sind die Nachwehen von Ablösungsprozessen, die lange vorher begonnen haben und wir können in uns die Antwort auf die Fragen des "Wie geht es weiter" hören, indem wir vertrauen, dass diese Prozesse einen für uns sinnvollen Weg gehen, auch wenn wir ihn nicht immer verstehen.
Auch das Quadrat von Saturn und Pluto braucht uns keine Angst zu machen. Pluto in Steinbock zerstört zwar unsere Illusionen bezüglich gewohnter Strukturen und Ordnung, doch hilft es uns damit, klar zu sehen was ist und die richtigen Entscheidungen für uns selbst zu treffen. Es hilft zu erkennen, dass auch andere den Weg nicht kennen, auch wenn sie Kraft ihrer Autorität quasi dazu gezwungen sind, so zu tun, als ob sie es wüssten und animiert uns umso mehr, bei uns zu bleiben und keinen Kompromissen zu folgen, die uns nicht mehr weiter führen. | | |
1. Woche | Lilith im Wassermann und Saturn in der Waage bilden für ein paar Wochen ein Trigon. In dieser Woche tritt die Venus in das dazwischen liegende Sextil im Schützen und bringt die schönen Seiten dieser Konstellation hervor. Das Grundthema ist Effizienz und Produktivität. Wir sind in der Lage, ausdauernd geistig zu arbeiten, ohne uns zu verausgaben. Zwischendurch vergisst man leicht, die schönen Seiten des Lebens zu genießen. Venus in Schütze möchte uns zu Abenteuern verführen. Doch dazu braucht es eine vertrauensvolle Basis. In dieser Woche geht es um Seriosität und Kontinuität in unserem Verhalten.
Vermeintliche Schlampigkeit und Oberflächlichkeit im Verhalten anderer gibt uns Gelegenheit, uns unseren Maßstäben bewusst zu werden und den Wert von Arbeit zu hinterfragen. Jede Arbeit hat auch eine Beziehungsebene, die immer dann zu kurz kommt, wenn Stress und Hektik den Alltag bestimmen. | | |
2. Woche
| Merkur ist in Konjunktion zu Pluto im Steinbock und im Quadrat zu Saturn. Dieses Quadrat von Saturn und Pluto hat in der letzten Zeit jenen Autoritätskonflikte eingehandelt, die sich nicht mit dem unabänderlichen Gang der Dinge einfach abfinden wollen, wie etwa die Arbeiter von Opel. Die besonders Lauten stehen nun als erstes auf der Streichliste. Wer sich auf Machtkämpfe einlässt muss damit rechnen, auch einmal zu verlieren. Deshalb sollte man aber nicht aufhören zu kämpfen, es gibt andere Dinge im Leben, die wichtig sind.
Mit der Konjunktion von Merkur zu Pluto ist Gelegenheit, die Grenzen auszutesten und Regeln zu hinterfragen. Die teilweise rigiden Verhaltensweisen der Vergangenheit sollten uns nicht abschrecken, bei guter Laune an der Sache zu bleiben. Diese Woche besteht die Möglichkeit etwas spielerisch auszuprobieren.
Die Opposition von Mars zu Jupiter/Chiron/Neptun führt wie gesagt zu einem großen Kraftschub, wo wir unsere Bedürfnisse sowieso nur schwer verstecken können. Damit diese Energie sinnvoll gelenkt wird ist es hilfreich, die Arbeit zu reduzieren und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Saturn in Waage erlaubt uns die nächsten beiden Jahre, unsere Beziehungsstrukturen zu bearbeiten und solche Wochen wie diese sind Chancen einen großen Schritt nach vorne zu machen. | | |
3. Woche | Venus, die weiterhin durch den Schützen reist, kommt in ein Sextil zu Jupiter/Chiron/Neptun und ein Trigon zu Mars. Da Jupiter der Regent des Schützen ist, steht der Aspekt zu ihm im Vordergrund. Bei oberflächlichen Begegnungen besteht eine gewisse Vorsicht, sich zu öffnen. Zu dominant ist allerdings die unmäßige Gier und Lebenslust des Mars im Löwen, als dass sie sich lange zurückhalten ließe.
Chiron und Neptun stehen im Wassermann für einen gleichberechtigten Umgang unter den Menschen und gegenseitigen Respekt. Es ist der große Traum der Menschen vom Ende der Unterdrückung und Ungerechtigkeit. Doch sollten wir uns bewusst sein, dass mit jeder Bevorzugung eines Menschen die Abwertung eines anderen verbunden ist. Es gibt keine absolute Gerechtigkeit für alle solange wir nicht absolut gleichberechtigte Beziehungen zu allen Menschen unseres Umkreises führen.
Für romantisch veranlagte Menschen ist die Verehrung eines besonderen Menschen identitätsstiftend. Sie streben gar keine Gleichheit unter Menschen an, da das Objekt ihrer Begierde ihre einzige Sehnsucht ist. Selbst wenn sie dieses Objekt gar nicht besitzen können, erfüllt es sie mit Genugtuung, an seinem Leben teilzuhaben. Es geht also nicht nur um Gleichberechtigung, sondern auch darum, seine persönlichen Vorlieben nicht hinter einer Maske gespielter Toleranz zu verbergen. | | |
4. Woche | Merkur reist weiter durch den Steinbock wird und trifft am 24.12. auf den nördlichen Mondknoten, der in einem Sextil zu Uranus diesen Monat steht. Das Weihnachtsfest steht im Zeichen einer versuchten Neutralität. Die Umstände bewegen uns, bestimmten Vorlieben nicht zuviel Raum zu geben, um nicht parteilich zu erscheinen. Dadurch kann der Vorwurf der Unehrlichkeit entstehen. Wir können jetzt besonders erfreut über ein passendes Geschenk und besonders betrübt über ein unpassendes Geschenk sein. Gar nichts schenken ist auch keine Lösung, falls man dies nicht vorher klar abgesprochen hat.
Am 26.12. kommt die Sonne zu Pluto und in ein Quadrat zu Saturn. Dieser Aspekt kann unsere Integrität fördern und uns dazu reizen, eine anspruchsvolle Aufgabe zu übernehmen. Wir sollten dabei gewahr sein, dass wir dies aus eigen Antrieb tun und nicht aus falschem Ehrgeiz. Enttäuschung entsteht dort, wo wir nicht unserer eigenen Bestimmung folgen und die ist in diesen Tagen besonders wichtig, auch wenn anderen etwas anderes wichtiger erscheinen mag.
Mit herzlichen Grüßen
und Ihnen allen einen harmonischen Jahresbeginn
Andreas Bleeck, 43, Astrologe und Autor, Vater von 2 Kindern
www.astrologie-abc.de
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