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Channeling
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| Autor: Kryon/Lee Carroll |
| erschienen: 28.07.2006 |
| Herausgeber: Elraanis Verlag | | | Meister werden |
Unmögliche AufgabenKryon sprach schon oft von Meisterschaft, davon, dass es nun an der Zeit sei, dass der Mensch seine Meisterschaft erkennt und lebt. Folgende drei „unmöglichen“ Aufgaben haben wir ausnahmsweise einem Channeling entnommen (Becoming Masters, 11. Mai 2006, in englisch siehe auch www.kryon.com). Ob wir dieses in voller Länge im nächsten Lichtfokus und/oder auf unserer Website veröffentlichen stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Die Essenz ist in den folgenden Ausführungen enthalten.
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Wie werdet ihr es angehen?Ich werde euch drei unmögliche Aufgaben geben. Sie sind nicht wirklich unmöglich, aber innerhalb eines alten Denkens werden sie unmöglich sein. Und ihr werdet sie auch nicht mögen, denn sie widersetzen sich der alten Natur des Menschen. Wenn ich mich dann daran mache, euch zu sagen, was es mit ihnen auf sich hat, werdet ihr sagen: "Das ist schwer", und das ist es auch. Ihr werdet merken, dass es euch abverlangt, den "alten Menschen" fallen zu lassen, und mit ihm fast alles, was man euch vom Anfang eures Lebens an beigebracht hat, um hier ein neues Gleichgewicht herzustellen.
Ich werde euch drei Beispiele für Dinge geben, mit denen ihr euch befassen werden müsst, um euch auf diese Reise zu begeben. Bei jedem Beispiel bitte ich euch, es mit der Meisterin oder dem Meister eurer Wahl zu vergleichen, und ihr werdet sehen, dass ich Recht habe. Sie mussten die menschliche Natur über Bord werfen, damit aus ihnen die Meister wurden, die sie waren. Sie mussten alles, was man ihnen gegeben hatte, ein neues Gleichgewicht herstellen, ein neues Paradigma des Menschseins.
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Nummer einsIch lade euch ein, den Überlebensinstinkt abzulegen. Seid ihr soweit, das in Angriff zu nehmen? Ihr kommt hier an, und er ist in jede eurer Zellen eingebaut, oder? Ihr seid davon geprägt, aber das ist ein Abdruck der alten Energie. Der Überlebensinstinkt hält für jeden Menschen eine machtvoll wirksame Botschaft bereit. Er füllt den menschlichen Geist still und leise mit Gedanken wie: "Ich bin allein. Alles, was ich tue, muss ich selbst machen. Ich muss dafür sorgen, dass ich freie Bahn habe, weil nämlich kein anderer mir die Hindernisse aus dem Weg räumen wird. Ich überlebe also nur, indem ich diejenigen, die vor mir, neben mir oder hinter mir sind, über den Haufen renne. Ich werde um meinen Platz auf diesem Planeten konkurrieren. Ich muss ja schließlich überleben. Ansonsten rennen mich andere über den Haufen, die wissen, was ich weiß. Ich werde um Beziehungen, um Nahrung, um Geld konkurrieren. Ich konkurriere um Liebe. Anders geht es ja nicht. Ich muss für mich sorgen, denn schließlich muss ich ja überleben." Klingt wie ein Lied, oder? [Kryon lächelt.]
Wie sieht dieser Gedanke aus, im Geiste eines Meisters? "Ich verstehe und erkenne jetzt, dass ich nicht allein bin. Ich habe Göttliches in meiner Westentasche, ich muss nur bitten. Mir steht die Kraft des Universums zur freien Verfügung. Ich verfüge über interdimensionale Werkzeuge, die mir in Liebe den Weg frei räumen werden, und überall breitet sich die Blase um mich aus mit ihrem Licht. Die Menschen um mich herum werden besser sehen und aus freier Wahl einen sicheren Weg in den Hafen ansteuern. Sie werden mit mir überleben und Teil einer Familie sein, zu deren Erschaffung ich mit meinem ausgewogenen Licht beisteuern kann. Ich bin der meisterliche Leuchtturm. Überall wo ich hingehe, werde ich gesegnet sein. Ich brauche keinen Überlebensinstinkt, da ich das höchste Überleben darstelle. Ich bin der Inbegriff von Überleben ... ein Meister, eine Meisterin des Menschseins. Ich bin Licht."
Wie wäre es damit? Es ist die Stimme des Meisters, aber es ist auch die deine. Du beginnst zu erkennen, dass du Vertrauen in interdimensionale Kräfte haben kannst, bei denen es sich um Kräfte der Meisterschaft handelt, die du nicht verstehst, von denen du aber weißt, dass sie immer da sind. Dir wird klar, dass du in der Meisterliga tiefe Taschen hast, wenn es um Liebe geht. Ahh ja, tiefe Taschen, wenn es ums Überleben geht. Wie wäre es damit? Das ist Nummer eins. Lasst diesen Überlebensinstinkt fallen. Er ist eine alte Energie, die besagt, dass man um alles wetteifern müsse. Muss man aber gar nicht. Es gibt reichlich. Aber das geht gegen eure alte Menschennatur, oder?
Ihr habt tiefe Taschen, wenn es um Energie und Wunder geht. Ihr könnt euch verändern, noch bevor ihr diesen Text aus der Hand legt! Wie würde es euch gefallen, geheilt von hier fortzugehen?
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Nummer zweiDas hier wird für manche von euch noch schwerer sein als Nummer eins. Ihr müsst euch von eurem Ego verabschieden und es dann ins Gleichgewicht bringen. Habt ihr das gehört? Wie kann man denn etwas ins Gleichgewicht bringen, das man vorher losgeworden ist? Ich habe euch gerade die Antwort gegeben. Ihr müsst es über Bord werfen. Indem ihr euer Ego über Bord werft, erlangt ihr euer Gleichgewicht. Weil ihr denkt, euer Ego sei eine Sache, und das ist es nicht. Ich werde euch ein paar Übungen oder Beispiele dazu geben, wie es ist, ein Ego zu haben, das in einem Zustand des Gleichgewichts ist: Kannst du in einer Situation, wo jemand dich beschimpft, einfach dasitzen und es nicht fühlen? Hmm? Selbst wenn er Recht hat? [Kryon lächelt.] Kannst du das? Kannst du da sitzen und diese Art von verbaler Beschimpfung hinnehmen, ohne sie zu spüren zu bekommen? Kannst du in der Freude des Augenblicks lächeln, während die Beschimpfung stattfindet? Kannst du deinen inneren Abstand bewahren, dir eben nur den Film ansehen, wie man so schön sagt ... kannst du das?
Ich gebe euch einmal etwas anderes auf, eine Übung. Wenn diese Situation das nächste Mal auftaucht, möchte ich, dass ihr euch von ihr zu lösen versucht. Und wenn ihr die Person anseht, die euch da beschimpft, in ihrer Wut, ihrer Unausgeglichenheit, ihrer Aufgebrachtheit, möchte ich, dass ihr sie lieben könnt. In diesem Moment ist es ja schließlich das Gegenüber, das aus der Fassung ist, nicht ihr. Seine Beschimpfungen sind eine Einladung an euch, mit ihm gemeinsam zu erleben, wie sich ein solches "Erlebnis des Gleichgewichtsverlusts" anfühlt. [Gelächter] Sitzt also dabei und haltet den Gleichgewichtsverlust des anderen aus, steigt nicht mit ein. So dass ihr ihn, sofern ihr auf Berührungsabstand seid, wenn er damit fertig ist sachte am Arm berühren könnt, um zu sagen: "Tut mir Leid, dass du einen so schlechten Tag hast." [Gelächter] Bekommt ihr das hin?
Wisst ihr, was geschieht, wenn das Gegenüber von euch nicht die Reaktion erhält, die das Drama, das da vor euch ausgebreitet wird, hervorrufen soll? Dann ist diese Person voll und ganz entwaffnet. Und an dem Punkt, mein Freund, kann Kommunikation stattfinden. Dann kann man die Liebe Gottes am besten sehen. Das kann nur jemand mit einem im Gleichgewicht befindlichen Ego. Ein im Gleichgewicht befindliches Ego ist bei Menschen anzutreffen, die wirklich wissen, wer sie sind. Kein anderer Mensch kann dich berühren, und bewirken, dass du dir etwas anders überlegst, wenn du dir eine göttliche Fassung bewahrst. Gleich, welche Worte dir gegenüber vorgebracht werden, gleich, in welche Situationen du gestellt wirst, gleich, wie laut man herumbrüllen mag ... aufgrund deiner Meisterschaft wird das nicht das mindeste ändern. Erinnert ihr euch noch an die vier Attribute der Liebe, die wir euch gelehrt haben? [Kryon Buch 5] Eure Reaktion wird nicht in Ärger oder Wut bestehen. Sondern in einer Lösung. Während ihr angebrüllt werdet, geht euch nichts anderes durch den Sinn als die Frage, wie man das Problem lösen könnte, nicht, wie ihr zurückschreit oder es dem anderen heimzahlt. Ein im Gleichgewicht befindliches Ego sagt zu dir: "Ich weiß, wer ich bin. Ich bin ein liebevolles Individuum, das imstande ist, Probleme zu lösen. Ich muss nichts verteidigen. Ich bin nicht im Überlebensmodus, und ich mache mir Sorgen über die Person da vor mir, die in Schwierigkeiten ist."
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Nummer dreiVerabschiedet euch von euren Voreingenommenheiten im Hinblick auf die Zugehörigkeit zu dem einen oder anderen Geschlecht. Ihr meint, bloß weil ihr Körperteile habt, die zu einem bestimmten Geschlecht gehören, müsstet ihr so und so sein, oder? Nun ja, das ist einigermaßen lachhaft, da hier diejenigen im Raum sind, die weibliche Körperteile haben, aber einen Hintergrund als männliche Krieger aufweisen. Sie sind es gewohnt, die Rüstung zu tragen und haben große Männer im Kampf erschlagen. Und ihr wisst, wenn ihr das hier lest, wer ihr seid, oder?
Es ist ein Witz. Ihr alle habt schon beiderlei Geschlecht gehabt. Was ihr mit eurem derzeitigen Geschlecht anfangt, darüber könnt ihr frei entscheiden. Aber ihr tragt eine Voreingenommenheit in euch, die es aufzulösen gilt. Die meisten von euch sagen: "Ich bin ein Mann" oder "Ich bin eine Frau", und ihr definiert euch darüber. Es ist eine enorme Voreingenommenheit, denn dann handelt ihr auf bestimmte Weisen, um den Erwartungen an euch zu entsprechen. Einige von euch starten sogar Kampagnen für ihr eigenes Geschlecht, gegen das andere, auch das wieder um des Überlebens willen und für das, was eurer Meinung nach ein fairer und gerechter Platz in eurer Kultur wäre.
Auf diesem Planeten besteht seit Tausenden von Jahren ein aus dem Lot geratenes Gleichgewicht zwischen der männlichen und weiblichen bewussten Energie. Es ist männerlastig zugegangen, und das wißt ihr. Die Energie des Venustransits im letzten Jahr war ein Werkzeug, das Gaia selbst ein potenzielles Gleichgewicht einpflanzte, um denen mehr Raum zu geben, die auf dem Gebiet des Männlichen/Weiblichen mehr Gleichgewicht wünschten. Das würde bedeuten, dass Männer sich mit einer weiblichen Seite wohlfühlen würden. Sie würden bei ihrem Blick auf andere ein liebenswürdigeres Gebaren an den Tag legen. Frauen würden sich mit der männlichen Seite wohler fühlen und die gleichen Dinge mit ganz anderen Augen betrachten. Es geht um ein Gleichgewicht zwischen diesen beiden, und wenn dies über eure Kultur und die anderen Kulturen um euch herum hinwegfegt, wird es eine bessere Kommunikation zwischen den Führungsspitzen dieses Planeten herbeiführen.
Es besteht derzeit ein Potenzial für maskuline, machohafte Führer verschiedener Länder, idiotische Sachen zu machen, bloß weil sie es können. Ihr werdet ihre Parteilichkeit für alles Männliche sehen, denn sie wird ihr Handeln antreiben, statt dass der Gedanke ausgewogener Lösungen in Betracht gezogen wird. Es ist mit Bestandteil eines Macho-Clubs, der da existiert, und das schon seit Jahrhunderten. Plötzlich jedoch fühlen sich diese Machoführer nicht mehr wohl in ihrer Haut – mehr noch als gewöhnlich – und sie wissen nicht, warum. Sie sind irritiert, aber sie wissen nicht warum – unglücklich, und das ohne jede Logik. Und ich werde euch sagen, warum: weil Gaia gerade einen Umschwung durchlebt hat und es mehr weibliche Energie gibt als je zuvor, und das wird sie in den Wahnsinn treiben, denn es funktioniert nicht in der Energie, an die sie gewohnt sind und die sie erschaffen möchten! Es hat Auswirkungen auf ihre jeweilige Bevölkerung, ihre Untergebenen und auch ihre Pläne.
Achtet einmal darauf. Es wird wie das Anklammern an einen Strohhalm zunehmend ersterbende Bemühungen geben, an der Energie der Kontrolle festzuhalten, aber das werden sie nicht schaffen. Dies ist mit Bestandteil von etwas Neuem auf diesem Planeten, aber etwas, von dem wir euch gesagt haben, dass es zu erwarten ist. Es kommt sehr langsam, aber jetzt werdet ihr sehen, wie die Reaktionen aussehen.
Könnt ihr hier persönlich in euch selbst ein Gleichgewicht erzeugen? Es geht gegen die menschliche Natur, wisst ihr? Frauen wollen feminin sein und Männer maskulin. Was, wenn ihr ständig beides wäret und dennoch völlig ausgewogen in eurem Denken über beide? Denkt an die Differenzen in Beziehungen, die sich viel leichter lösen ließen, wenn die Betreffenden beide Seiten sehen und gedanklich abwägen könnten. Stellt euch vor, was die Führungsspitzen der Erde zusammen auf die Beine stellen könnten, wenn ein ausgewogeneres Denken herrschen würde. Aber das ist intuitiv nicht unmittelbar einsichtig, und es widerspricht dem Denken, das man euch beigebracht hat.
Das sind die drei, nur drei. Wir haben hier drei "unmögliche Dinge" vorgestellt. Streife dein Ausgerichtetsein aufs Überleben ab, wirf dein Ego über Bord und tue so, als spielte dein Geschlecht keine Rolle. Das ist schon ein guter Anfang mit Blick auf das, was Meister tun. Betrachte dir deinen Lieblingsmeister, lebend oder tot, und du wirst alles drei bei ihm beobachten können. Ist euch das schon aufgefallen? Werdet ihr es nun vielleicht auch an euch selbst sehen?
Wo setzt ihr an? Wie erzeugt ihr Energien und Emotionen, die eurem Menschsein gegen den Strich gehen? Die Antwort? Ihr etabliert es als Absicht und beginnt dann mit einem langsamen Prozess der Arbeit an diesem Rätsel. Aber eure DNA ist da, sie wartet nur darauf, aktiviert zu werden. Die Werkzeuge sind da, die Meister von der Matrix sind auf dem Planeten, und sie sind startklar. Deshalb steht weitaus mehr Energie zur Verfügung als je zuvor. Das ist die wirkliche Renaissance. Der Unterschied ist der, dass ihr jetzt so viel Hilfe von innen habt.
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