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Lichtarbeit
Alltag
ausgewählt:
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| Autor: Ulla Michalscheck |
| erschienen: 15.08.2010 |
| Herausgeber: EV | | | Der Rosengarten - Tagesauszug 15. August |
 15. AugustEs ist manchmal nicht leicht, dich bei all deinen Schritten zu beobachten und dich so oft stürzen zu sehen. Mein Mitgefühl ist bei jedem von euch, weil ich empfinden kann, was du gerade durchzumachen hast. Denke nicht, dass ich über den Dingen stehe und dein Befinden keinen Einfluss auf mich hat. Wenn dem so wäre, dann könnte es Einssein nicht geben, mein Bruder, und dies sollte dir bewusst sein.
Ich bin in euer aller Leben und dies wird bis zum Schluss nicht anders sein können. Wenn es auch eine Illusion ist, die du gerade durchzumachen scheinst, du hast hierbei Empfindungen, die ich mit dir teile, obwohl ich offensichtlich dem doch entkommen bin. Ich sage noch einmal, dass dieses Denken nur ein Produkt deiner Zeit ist. Da es aber keine Zeit gibt, kann ich nirgendwo sein, wo du nicht auch wärest.
Dies kann so nur von einem Geist empfunden werden, der noch an Zeit und damit Raum zu glauben scheint. Natürlich kann auch das sehr sinnvoll für dich sein, weil du dich nun angetrieben fühlst, dahin zu kommen, wo ich schon bin. Letztendlich wird es aber keinen Ort geben, an den du hingelangen könntest. Deine Heimat ist ein Sich-wieder-einfinden in die Wahrheit, die du aber nie wirklich verlassen hast. Du suchst nach etwas, das die ganze Zeit über schon da gewesen ist und dem gegenüber du nur deine Augen verschlossen hast. Alles ist jetzt schon da und braucht im Grunde nur die Erlösung in solcher Form, dass du dir dessen auch bewusst wirst. Wenn ich dich und deine Brüder also antreibe, etwas zu tun, dann ist damit immer gemeint, dass du dich der Wahrheit gegenüber nicht länger verschließen solltest.
Deine Zeit kann dich hierbei nur dann hilfreich unterstützen, wenn du sie dazu einsetzt, dich auf deinem Weg nach vorne zu bringen. Wenn du deine Zeit als Blockade erfährst, dann wirst du dir mit dieser Einstellung selbst im Wege stehen. Lasse dich von deiner Zeit nicht in ein Gefühl des Zeitmangels treiben, weil dies sich sehr hinderlich auswirken kann. Du hast im Grunde immer die Zeit zu Verfügung, die du dir selbst gegeben hast. Ich sage noch einmal, dass du deine Zeit bestimmst und nicht, wie du jetzt noch annimmst, deine Zeit dich bestimmt. Du musst dieses Denken umkehren und dann kann dir deine Zeit auch dienen. Wenn du dich weiterhin von deiner Zeit bestimmen lässt, dann kannst du deine Freiheit nicht leben und fühlst dich unter Druck gesetzt.
Wenn du dich also scheinbar in Zeitnot befinden solltest, dann sage dir gleich, dass du für die Dinge die getan werden müssen, genügend Zeit hast. In dem Moment hinterfragst du Dinge, von denen du angenommen hast, sie tun zu müssen. Kannst du dem folgen? Wenn dir also nicht genügend Zeit zu Verfügung stehen sollte, dann war dies immer dein eigener Wille und du solltest noch einmal überprüfen, ob die Dinge wirklich wichtig für dich sind. Wenn dein Herz dazu Ja sagt, dann kann jetzt Ruhe bei dir einkehren und du wirst dich wundern, wie lange dir die verbleibende Zeit erscheint. Die kurze Zeit, die dich vorher noch so gehetzt hat, erscheint dir nun wie eine kleine Ewigkeit, weil du sie anders bestimmt hast. Bruder, versuche dich darin, deine Zeit im richtigen Licht zu sehen. Nicht du dienst der Zeit, sondern deine Zeit dient dir.
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Leitgedanke für diesen TagIch habe für alles genügend Zeit, von dem sich mein wahres Selbst gewünscht hat, dies für mich zu erreichen. Wenn ich diese Zeit nicht zu haben scheine, dann nicht wegen der Willkür meiner Zeit, sondern immer wegen meines eigenen Willens. Wenn ich dies berücksichtige, dann wird Ruhe bei mir einkehren und ich werde meine Zeit nun anders erfahren und die Dinge tun können, die sich mein wahres Selbst wirklich für mich wünscht.
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| Quellen und Verweise: |
Der Rosengarten im Elraanis Shop |
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