| |
|
|
Sie haben einen Beitrag zu
Lichtarbeit
ausgewählt:
|
| |
| Autor: Beat |
| erschienen: 09.03.2005 |
| Herausgeber: Elraanis Verlag |
| Kontakt zum Autor: contact@elraanis.de |
| | Realität ist formbar |
Spirituelle EntwicklungLF – Unsere spirituelle Entwicklung ist zumindest in Lichtarbeiterkreisen in aller Munde und wahrscheinlich das Thema schlechthin. Wo aber führt uns diese Entwicklung eigentlich hin? Gibt es überhaupt ein benennbares konkretes Ziel, eine „bessere“ Welt, oder sind wir nur einem Hype, einem übertriebenen Trend gefolgt, der uns nach einigen Jahren des enthusiastischen Meditierens wieder mit den „Ungläubigen“ auf dem irdischen Boden vereint?
„Nein, es gibt sie tatsächlich, diese alternativen Welten“, sagt Beat, Autor verschiedener Artikel im LichtForum und im Lichtfokus. „Andere Realitätsebenen oder Frequenzbänder“, wie er diese in sich geschlossenen Dimensionen auch nennt, „sind genauso real wie unsere Erde“.
Viele Leserinnen und Leser haben als Reaktion auf seine früheren Artikel zum Thema grundlegende Fragen gestellt, die wir in einem Satz zusammengefasst haben: „Was soll ich mir unter einer anderen Dimension, einem solchen Frequenzband eigentlich vorstellen – wie komme ich in eine andere Dimension, und was erwartet uns dort?“ Wir haben diese Fragen an Beat weitergegeben, der uns dazu folgende Erläuterungen übermittelt hat:
|
Formbare RealitätenEine Dimension, ein Frequenzband oder eine Seinsebene beschreibt eine bestimmte Qualität von Gedankenformen, die ein Lebewesen während einer begrenzten oder unbegrenzten Zeitspanne als Realität erleben kann. So besteht auch das irdische Frequenzband, das die Erdbewohner während eines Erdenlebens als verbindliche, physische Wirklichkeit erleben, aus unzähligen, einzelnen Gedankenformen von ähnlicher Schwingung.
Neben dem irdischen gibt es unzählige Varianten von Frequenzbändern, die von ihren jeweiligen Bewohnern als ebenso real erlebt werden wie die irdische Dimension von den irdischen Menschen als Planet Erde erlebt wird. Die Essenz jeder Realität bleibt jedoch immer der Gedanke oder der Geist hinter jeder greifbaren Form. Diese Essenz – der Gedanke oder die Idee – ist das einzig eigentlich Existente in allen Dimensionen, weshalb alle Existenzebenen virtuelle und formbare Realitäten sind.
Jede Dimension besteht aus Myriaden einzelner Ideen oder Gedanken von ähnlicher Qualität. Um das „Zusammenklumpen“ von einzelnen Gedankenformen zu einer ganzen Welt, zu einer Realitätsebene zu verstehen, muss man wissen, dass jeder Gedanke in einer ganz spezifischen Schwingung vibriert. Gedanken ähnlicher Schwingungsqualität ziehen sich gegenseitig an und bilden ein Frequenzband oder eine Dimension.
|
Die QuelleDas Bewusstsein eines Lebewesens kann über einen gewissen Zeitraum, den ihr auch als Inkarnation bezeichnet, die Gedanken einer bestimmten Schwingungsqualität als greifbare Formen erleben. Wie lange eine solche Inkarnation dauert und welche Gedankenqualität dieses Lebewesen als real erfährt, hängt vom angestrebten Ziel und der Schwingungsrate seines eigenen Bewusstseins ab. Die Schwingungsrate oder der Grad der Bewusstheit eines Menschen hängt wiederum von seiner oder ihrer Verbindung zur Quelle ab.
Die Quelle ist das eine und gemeinsame Urbewusstsein des Menschen und aller Lebewesen, das zu jedem Zeitpunkt Geist oder reines, intelligentes Licht ist. Es ist die intelligente Essenz des Mikrokosmos, die selbstbewusste Energie im Kern jedes Atoms – und gleichzeitig das Zentrum des Makrokosmos, die kosmische Zentralsonne. Diese Quelle, dieses Urlicht wird auch als Gott bezeichnet. Es versorgt jedes Lebewesen von innen und außen her mit Energie, die – vergleichbar mit elektrischem Strom – das individuelle Bewusstsein ernährt und am Leben erhält.
|
Die FormDiese intelligente Energie fließt kontinuierlich – durch den momentanen Bewusstseinsstand des Individuums geprägt – in die äußere Welt der Formen. Die vergänglichen Formen werden auf diese Weise am Leben erhalten und sind naturgemäß einer ständigen Evolution unterworfen, nämlich der Evolution des individuellen Bewusstseins und der des Massenbewusstseins einer ganzen Kultur. Die Prägung oder Konditionierung des formbaren Urlichtes entspricht also immer dem Bewusstseinsinhalt, den Gedankenmustern und Überzeugungen der Menschen, durch die es fließt. Das auf diese Weise geprägte Licht wird von allen Wesen, die in ihrer Eigenschwingung ähnlich vibrieren, als greifbare, mit allen äußeren Sinnen wahrnehmbare Form, als gemeinsame Realität erlebt.
Durch euren fortwährenden Prozess der Schwingungsveränderung gestaltet ihr eure Realität in jedem Augenblick neu, auch ohne, dass ihr euch dieser Funktionsweise bewusst seid.
|
IdentifikationJe mehr sich das individuelle Bewusstsein eines Menschen mit seiner ureigenen Energiequelle identifiziert, umso mehr intelligente Energie steht ihm zur Verfügung. Dadurch schwingt das Bewusstsein in einer höheren Frequenz und kann entsprechend höher schwingende Gedanken empfangen, die es bei klarem Fokus in der Folge auch als Realität erlebt oder manifestiert, wie ihr gerne sagt. Ihr wisst nun, dass ihr all das als Realität erleben könnt, was ihr denken oder euch vorstellen könnt und worauf eure Aufmerksamkeit beständig fixiert bleibt. Dieses bewusste Denken oder Vorstellen nennen wir auch Visualisieren.
|
AufstiegUm in ein anderes Frequenzband zu gelangen, müsst ihr eure Schwingung jenem Ziel-Band angleichen. Wenn ihr in eine freiere, schönere und liebevollere Realität gelangen wollt, ist es nötig, dass ihr eure eigene Schwingung erhöht. Dieser Prozess wird auch als Aufstieg bezeichnet.
Es gibt verschiedene Wege und Methoden, eure Eigenschwingung zu erhöhen. Die Entwicklung eurer Herzqualitäten ist dabei unabdingbar. Dazu gehört beispielsweise die Fähigkeit zu vergeben. Seid euch bewusst, dass ihr durch Vergebung euch selbst befreit, weil ihr dadurch energetische Blockaden auflöst, die euren Kontakt zum Licht erschwert haben.
Konzentriert euch immer wieder auf eure innere Quelle, euren Kern, der als Licht wahrgenommen werden kann. Um das zu üben, könnt ihr auf euer Herzzentrum hinter dem Brustbein fokussieren und es euch als leuchtende, goldene Kugel vorstellen. Je nach Veranlagung fällt es manchem leichter, sich auf das Zentrum im Kopf zu konzentrieren und es sich als weißes Licht vorzustellen. Oder ihr könnt den Kern jeder einzelnen Zelle eures Körpers als helle Lichtquelle visualisieren, so dass ihr euren Körper als Lichtkörper wahrnehmen könnt.
Wenn ihr in eurer Vorstellung die weiße Lichtquelle im Kopf mit der goldenen Kugel des Herzzentrums vereint, entsteht als Ausdrucksform eine goldene Kugel mit weißem Kern, was eurer Urform schon sehr nahe kommt.
Erinnert euch stets daran, dass die Essenz jeder wahrnehmbaren Erscheinung immer die Idee, das Bewusstsein, der Gedanke oder Geist ist, der dahinter steht. Die primäre Erscheinungsform von Geist oder Bewusstsein ist Licht. Das Licht in den geschaffenen Formen zu visualisieren, ist deshalb die einfachste Art, den Geist der Dinge zu sehen. Dadurch fokussiert ihr auf die Quelle, eure Essenz, die unsterblich ist, was eure Verbindung mit ihr und gleichsam eure Energieversorgung verbessert.
|
LiebeEine direkte Folge des verbesserten Energieflusses ist die automatische Verminderung eurer verschiedenen Ängste. Angst senkt eure Vibrationsrate, weil sie als trennende Kraft den Kanal nach innen zur Quelle „abschnürt“, wie man sagen könnte. Konzentriert euch deshalb immer auf das Fühlen oder Empfinden bedingungsloser Liebe (Achtung: nicht des Verliebtseins), des inneren Friedens, der Geborgenheit, der Verbindung mit dem Licht und des absoluten Vertrauens in diesen Lichtkern, in Gott. Ihr steuert damit eure Aufmerksamkeit zur Quelle hin und verbessert den Energiefluss sehr effektiv, was unmittelbar eure Schwingungsrate erhöht. Fühlt dabei die Genesung, die auf allen Ebenen eures Ausdrucks stattfindet, und dankt der Quelle dafür!
Das tiefe Empfinden eurer Verbindung zum Urlicht, das Eins-Sein mit der Quelle täglich zu pflegen, hat nichts mit Romantik zu tun, sondern vielmehr mit Liebe im ursprünglichsten Sinn. Die angewandte Technik, die Art und Weise, wie ihr dieses Bewusstsein der Einheit pflegt, ist weniger wichtig, als dass ihr es tut. Ihr habt alles, was es dazu braucht, also macht die Liebe zur Quelle zu eurem wichtigsten Hobby, und sie wird zu eurer Berufung werden.
Erkennt, dass diese Liebe der wirkliche Antrieb in eurem Leben ist, denn alles andere wird sich verändern, vorüberziehen und vergehen. Investiert eure Zeit in das Entdecken dessen, was hinter den Erscheinungen ist, in das, was ihr schon vor eurer Verkörperung wart und auch jetzt seid, und ihr werdet dieses Licht zum Ausdruck bringen.
Falls ihr ernsthaft an die „Arbeit“ geht, werdet ihr bald ein Glücksgefühl als Antwort der Quelle auf eure Liebe spüren. Dieses Glücksgefühl ist der erste für euch spürbare Effekt des verbesserten Energieflusses, und es ist im Gegensatz zu dem, was euch im Außen umgibt, keine vergängliche Illusion. Ihr werdet nach und nach mit Erstaunen bemerken, dass die Liebe, die als Antwort der Quelle zu euch zurück fließt, euer Leben erleichtert und euch letztlich im wahrsten Sinne des Wortes durch den Tag, durch euer Leben und weit, weit über dessen vermeintliche Grenzen hinaus trägt.
Bewusst wählen
Wir haben früher gesagt, dass es verschiedenste Frequenzbänder gibt. Ihr könnt euch diese Ansammlungen ähnlich schwingender Gedankenformen wie die Schichten einer Zwiebel um einen Kern vorstellen. Je größer die Entfernung einer Schicht vom gemeinsamen Kern ist, desto zäher und härter fühlt sie sich an. Je näher ihr dem Kern kommt, desto zarter und lichtdurchlässiger sind die Schichten. So sind auch die inneren Frequenzbänder nahe der Quelle von höherer Liebes- und Lichtschwingung erfüllt.
Ihr könnt euer Ziel bewusst wählen, indem ihr euch ausschließlich auf das Wünschenswerte, auf euer Ideal konzentriert und alles Nichterwünschte konsequent ignoriert (vgl. Lichtfokus Nr. 2, „Das neue Weltverständnis“). Schenkt Niemandem, keinem Ereignis und keiner Prognose Bedeutung, die ihr nicht als Realität in eurem eigenen Leben antreffen wollt. Seid absolut konsequent in dieser Haltung, denn alles, was ihr als bedeutungsvoll und wahr anschaut, wird sich in eurem individuellen Leben früher oder später als greifbare Realität manifestieren. Das ist so, weil eure Aufmerksamkeit automatisch euren Entwicklungskurs steuert. Euer Fokus, eure Aufmerksamkeit, eure Empfindungen und Gedanken müssen dort sein, wo ihr hin wollt, weil diese Faktoren den Energiefluss und damit eure eigene Schwingungsrate steuern.
Emotionen
Eine der verschiedenen Herausforderungen ist es, eure starken Emotionen auszuvibrieren und zu beruhigen, damit sie eure Gedanken, eure Gefühle und euren Fokus nicht mehr gegen euren Willen steuern oder blockieren können.
Ihr seht, wir unterscheiden Gefühle und Emotionen. Als Gefühl bezeichnen wir euer subtiles Sensorium, das euch neben euren fünf Sinnen zur Verfügung steht. Manche bezeichnen dieses feinere Sensorium auch als sechsten Sinn. Als Emotionen bezeichnen wir die auf Grund eurer menschlichen Ängste und Programmierungen automatisch ausgelösten Reaktionen auf normale Sinneswahrnehmungen und Gefühle.
Inspiration aus dem Innern beispielsweise, die ihr auch als göttliche Idee oder Intuition bezeichnet, kennt ihr alle. Sie kommt durch dieses Sensorium, durch euer Gefühl zu euch und stammt im Fall konstruktiver Ideen und Gedanken von Lebewesen, Datenbanken oder eigenen Bewusstseinsaspekten aus höher schwingenden Dimensionen. Destruktive Impulse, die über euer Gefühl zu euch kommen, stammen meist aus tiefer schwingenden Frequenzbändern.
Gefühl
Der Einfachheit halber verwenden wir gerne den Ausdruck Gefühl als Sammelbegriff für euer feineres Sensorium. Dazu gehören beispielsweise eure Zirbeldrüse, die Hypophyse, der Hypothalamus und die Meridiane, die wie hochsensible Antennen funktionieren. Die Zirbeldrüse und die Hypophyse bilden euer geistiges Auge, mit dem ihr andere Dimensionen, die nicht eurer momentanen Schwingungsrate entsprechen, sehen oder wahrnehmen könnt. Auf diesem Wege empfangen die meisten von euch ihre Visionen von anderen Welten. Oft empfangt ihr die Vision eines anderen Frequenzbandes während des Schlafs oder in einer Meditation, weil die äußeren Aktivitäten des Verstandes und eurer fünf Sinne sowie die dazugehörigen Emotionen dann beruhigt sind.
Neue Matrix
Wir haben oben über den Aufbau eurer Verbindung zur Quelle gesprochen, was im selben Verhältnis eure Ängste abbaut. Je weniger Angst ihr habt, desto ruhiger, desto geringer werden eure Emotionen auch im Wachzustand. Die neu gewonnene innere Ruhe ermöglicht es euch, höher schwingende Inspiration zu empfangen und auch konsequenter auf diese neue Vision einer anderen, erwünschten Realität zu fokussieren.
Erfüllt dieses festgehaltene Bild eurer „Zukunft“ mit Liebe. Dadurch könnt ihr die Vision eurer Wunschrealität weiter in euer Bewusstsein ziehen, wo sie als neue Matrix den Fluss eurer Lebensenergie, eurer Schöpferkraft lenkt. Sobald diese Schablone fest genug verankert und eure Verbindung zur Quelle offen ist, muss die Lebensenergie durch die neue Matrix fließen und eure Schwingungsqualität entsprechend anpassen. Auf diese Weise „formt“ die Energie der Quelle durch eure bewusste Mitarbeit die für euch „neue“ und erwünschte subjektive Realität im Äußeren.
Wisst, dass alles, was ihr als eure individuelle Realität erlebt, immer eine subjektive Wahrnehmung ist. Das heißt, zwei Menschen können am selben Tag und am selben Ort auf Grund ihrer verschiedenen Glaubensmuster und Programmierungen zwei sehr unterschiedliche Realitäten erleben. Diese Tatsache wird all jenen, die sich allmählich aus dem Massenbewusstsein und der entsprechend gleichgeschalteten Norm-Matrix herausnehmen, immer deutlicher auffallen.
Zweifel ausschließen
Seid wachsam, und zweifelt nie am Erreichen und an der Wahrhaftigkeit eurer Vision. Lasst uns die Funktionsweise des Zweifels näher erklären: Der Zweifel, der euch vom Kurs auf eure Vision abzubringen versucht, kann eine mentale Form in eurem Kopf annehmen. Das sind die Einwände eures Verstandes. Er kann als Gefühl der Unsicherheit von niedrigeren Dimensionen inspiriert werden oder als Emotion Angst in eurem Bauch auftauchen. Meist ist er jedoch gut verkleidet, und ihr bemerkt seine subtile Arbeit kaum: Jedes Mal, wenn ihr etwas anderes als eure erwünschte Vision als mögliche künftige Realität betrachtet, als wahrscheinlichere Zukunft oder als Wahrheit akzeptiert, richtet ihr euren Kurs, euren Fokus neu aus und gleicht damit eure eigene Schwingung diesen anderen, unerwünschten Ideen und Erscheinungen an.
Nachrichtenkonsum
Seid euch dieser Vorgänge besonders bewusst, wenn ihr Informationen und Nachrichten aus dem sehr reichhaltigen Angebot konsumiert. Wie ernst nehmt ihr die „negativen“ Schlagzeilen? Wie verteilt ihr eure Energie auf die verschiedensten Impulse, die ständig auf euch einwirken? Wie viel Bedeutung, wie viel Wirklichkeit schenkt ihr den Reportagen über die so genannte irdische Realität?
Falls ihr wirklich in ein anderes Frequenzband, in eine liebevollere Realität eintreten wollt, raten wir euch dringend, ausschließlich die „positive“ Inspiration zu beachten, die als Intuition aus eurem Inneren oder als Anregung aus der euch umgebenden Außenwelt zu euch kommt. Ändert eure diesbezügliche Haltung konsequent, und verzichtet auf den Konsum „negativer“ Nachrichten und Informationen (siehe Kasten „Positiv oder negativ?“).
Wenn ihr meint, eure diesbezüglichen Gewohnheiten hätten keinen Einfluss auf euren Fokus und würden euer Denken und Fühlen und somit eure Eigenschwingung nicht beeinflussen, täuscht ihr euch.
Vorgelegte Schablonen
Wir erklären euch, warum ihr irrt, wenn ihr meint, der Konsum „negativer“ Informationen oder Nachrichten würde eure eigene Schwingungsrate nicht beeinflussen, und stellen euch dazu eine Frage, die ihr euch selber ehrlich beantworten solltet: Würdet ihr „negative“ Nachrichten konsumieren, wenn ihr überzeugt wäret, dass alles „Übel“ und die so genannten „Fakten“, die eurer erwünschten Vision widersprechen und euch als Wahrheit präsentiert werden, frei erfunden seien? Natürlich nicht, denn eine solche Berichterstattung wäre unsinnig und ihr Konsum reine Zeitverschwendung.
Ihr seht: Die Tatsache, dass ihr willentlich Schreckensmeldungen oder „negative“ Informationen konsumiert, bedeutet gleichsam, dass ihr diesen Versionen einer möglichen Realität ein gewisses Maß an Glauben schenkt und sie als real oder zumindest realistisch anschaut. Damit lenkt ihr eure Schöpferkraft ungewollt durch diese vorgelegten Schablonen und gleicht eure Eigenschwingung beständig einem Frequenzband von niedriger Schwingung an, das auf diese Weise eure verbindliche Realität wird oder bleibt.
Seid wachsam!
Wir sind sicher, dass ihr uns die Wiederholungen in unseren Erklärungen nachseht, sobald ihr deren Zweck versteht. Sie sind ein einfaches und ebenso wirksames Mittel, um Informationen bleibend in eurem Bewusstsein zu verankern, damit sie als neue Programmierungen wirksam werden und ihr das Anerkannte als Realität erleben könnt. Erkennt dieses einfache Mittel, wo immer es euch begegnet, und seid wachsam, denn ihr werdet täglich mit Informationen von gegenteiliger Qualität überschüttet.
Macht euch die nötige Mühe, und trefft eine bewusste Auswahl, wenn ihr Informationen konsumiert. Denn jedes Stück Information ist ein Baustein für eure eigene Matrix, die innere Schablone, durch die ihr mit jedem Herzschlag und mit jedem Atemzug eure Lebensenergie schickt und – bisher meist unbewusst – eure Realität formt.
Anwenden und üben
Falls ihr aus euren endlosen Schleifen der ähnlichen Manifestationen ausbrechen und in ein höheres Frequenzband eintreten wollt, müsst ihr lernen, euren Fokus, die Ausrichtung eurer Aufmerksamkeit als euer wertvollstes Werkzeug zu betrachten und entsprechend einzusetzen. Wendet dieses Werkzeug zur bewussten Steuerung eures Energieflusses, zum Aufbau einer neuen Matrix, einer höheren Schwingungsrate und somit zur Erreichung eures Zieles an! Mit der beständigen Aufmerksamkeit auf eure höheren Ideale, auf eure Vision einer wünschenswerten Zukunft haltet ihr das Ziel – den höher schwingenden Gedanken – beständig im Fokus und haucht ihm sozusagen Leben ein.
Gebt aber Acht, dass ihr euch nicht an eure Vision klammert, dass ihr euch nicht in das Ziel verliebt. Jedes Verliebtsein ist ein „Habenwollen“ und gründet immer auf der Empfindung des Mangels, was euch im Außen nach Erfüllung oder Ergänzung suchen lässt. Es geht nicht darum, eure Vision zu besitzen, sie zu erwerben und zu haben, sondern zu erkennen und zu wissen, dass sie schon ist. Seid euch bewusst, dass ihr etwas nur haben wollt, solange ihr überzeugt seid, dass es euch fehlt. Übt euch deshalb im Fühlen, im Sehen und Empfinden, dass das Erwünschte schon Realität ist, dass ihr schon am Ziel seid, und handelt - wenn immer es euch möglich ist - entsprechend dieser Überzeugung (siehe Kasten „Glauben und handeln“).
Eins
Seht ihr den Unterschied zwischen etwas haben oder sein wollen und dem Wissen, dass ihr schon alles seid? Jedes Wollen gründet auf der Überzeugung, etwas nicht oder noch nicht zu sein. Weil sich ein Mensch mit ganz normalem irdischem Bewusstsein mit seiner eigenen äußeren Erscheinung, mit seiner Persönlichkeit identifiziert, glaubt er oder sie, nur das sichtbare Individuum, der Körper oder nur Mensch zu sein. Diese Wahrnehmung ist jedoch nur ein ganz kleiner Teil der Wahrheit, denn jeder und jede Einzelne ist gleichsam alles, weil es nur ein Sein, ein Bewusstsein gibt, in dem alles gleichzeitig stattfindet.
Individuum heißt übersetzt Unteilbares. Ihr seid jederzeit dieses Unteilbare. Auch während eurer Inkarnationen bleibt ihr eins mit dem Gesamten, mit dem einen und einzigen Urbewusstsein oder Gott, wie ihr auch sagt. Wenn ihr diese Tatsache annehmen könnt, erkennt ihr, dass ihr das gesamte Potenzial seid. Falls ihr an diesem Punkt eurer Entwicklung das nötige Vertrauen in euer Inneres aufbringen könnt, beginnt ihr, über eure Persönlichkeit hinaus zu gehen, um nur noch den inneren Impulsen, dem Willen eurer inneren Essenz zu folgen.
Ich bin
Ihr begreift jetzt, warum die kürzeste wahre Aussage „Ich bin“ heißen muss. Sobald ihr völlig begriffen habt, dass es nur ein Bewusstsein gibt, das unteilbar ist und bleibt, habt ihr verstanden, was „Ich bin“ bedeutet. Dann werdet ihr jede Qualität, die ihr der absolut überzeugten Feststellung „Ich bin“ anfügt, bei konsequenter Einstellung auch zum Ausdruck bringen. Mit anderen Worten: Jede Qualität, die ihr auf diese Weise als eure eigene Qualität im Bewusstsein festhaltet, wird sich – nach erfolgter Anpassung eurer Frequenz – im Äußeren manifestieren. Wenn wir sagen „im Äußeren manifestieren“, heißt das, dass ihr eure Eigenschwingung entsprechend eurem Fokus erhöht oder senkt, bis ihr mit eurer Vision frequenzmäßig übereinstimmt. Als Folge davon könnt ihr die festgehaltene Vision, die schon ist, als sichtbare, greifbare Realität wahrnehmen.
Wir möchten euch dazu ein Beispiel geben: Wenn ihr feststellt „Ich bin Freiheit“ und diese Aussage im Wissen, dass ihr schon alles seid – dass ihr eins seid mit dem einen Urlicht – als überzeugte Feststellung nicht nur im Kopf, sondern auch im Herzen wiederholt, werdet ihr Freiheit manifestieren. Indem ihr eure Aufmerksamkeit fortan unbeirrt auf euer Ideal statt auf Einschränkungen richtet, werdet ihr eure Freiheit, die ihr selber seid, zunächst in den ganz kleinen Dingen des Alltags entdecken und sie lieben und schätzen lernen. Das wird euch von eurer „Ich bin“-Feststellung weiter überzeugen, was euren Fokus darauf festigt. Dann werdet ihr merken, dass ihr freier seid, als ihr früher dachtet. Ihr werdet diesen speziellen Aspekt eures eigenen Seins noch mehr anerkennen und verehren, und schließlich begegnet euch eure eigene Freiheit, wo immer ihr hinseht.
Hineinschwingen
Habt also keine Angst, etwas nicht zu sein, zu verlieren oder nie sein zu können. Solche Gedanken und Gefühle hindern euch am Erreichen des Zieles oder ziehen den Verlust von etwas Erreichtem nach sich. Das ist so, weil jede Angst den Energiefluss vermindert und eure Schwingungsrate senkt, was euch in tiefer schwingende Realitätsebenen zwingt. Es ist deshalb von entscheidender Bedeutung zu erkennen, dass alles schon ist. Alles, was ihr euch vorstellen könnt, existiert schon.
Auch eure höher schwingenden Ausdrucksformen, eure lichteren Körper, die ihr euch vorstellen oder bereits wahrnehmen könnt, sind schon da. Sie existieren in einer anderen Schicht der „Zwiebel“, das heißt, sie vibrieren in einem Bereich, in den euer Bewusstsein hinein schwingen muss, wenn es diese bestimmten Visionen als greifbare Realität erleben will. Diese Anpassung eurer Frequenz ist ein fließender Prozess, den ihr durch eure Ausrichtung täglich beeinflusst.
Interaktiv
Um das Gesagte besser zu verstehen, hilft es euch vielleicht, wenn ihr euer Leben mit einem Traumzustand vergleicht. Jeder und jede von euch kennt den Bewusstseinszustand, in dem ihr träumt. Ihr wisst, dass eure Träume so real scheinen können, dass ihr sie während kurzer Zeit für absolut verbindlich haltet. Ihr schwitzt, lacht, zappelt und sprecht im Schlaf, weil ihr eine andere Version eures eigenen Selbstes oder Seins für kurze Zeit als Realität erlebt.
Stellt euch nun vor, eurer tägliches Leben während einer Inkarnation wäre ein ebensolcher Traum. Der Vorgang der Geburt entspricht dem Einschlafen, das Leben entspricht dem Traum und das Sterben entspricht dem Aufwachen aus dem Traum. Aus unserer Sicht ist das, was ihr als euer Leben bezeichnet, nichts anderes als ein Traum, den ihr mit entsprechendem Bewusstsein selber mitgestalten könnt. Eure Inkarnation ist ein interaktiver Traum. Falls ihr diese Sichtweise annehmen könnt, seht ihr auch, warum es keine Grenzen in Bezug auf eure Möglichkeiten – in Bezug auf das, was ihr als Realität erleben könnt – geben kann.
Bis ihr versteht, wie ihr euren Traum bewusst lenken könnt, erlebt ihr während eures Traumzustandes auch Machtlosigkeit und Ohnmacht. Das muss nicht sein, denn ihr könnt noch während des Traumes erkennen, dass ihr träumt. Dann seid ihr aufgewacht, ohne zuvor euren „Tod“ geträumt zu haben.
Frieden
Euer nächstes Ziel ist in jedem Fall euer Ort des höchsten Wohlbefindens. Es ist wiederum eine Etappe, bis ihr andere Ziele habt.
In eurem Innern wisst ihr bereits, wie dieser Ort aussieht. Es ist der Ort eures Wohlseins oder der Zustand, in dem ihr euch völlig wohl fühlt. Ihr habt aber oft Mühe damit, eure Visionen anzunehmen, weil euch euer Verstand, die Wissenschaft oder ein Mensch sagt, dass diese Bilder von einer „besseren“ Welt nur Phantasien seien. Übergeht diese Einwände, und glaubt an eure Vision der nächsten Etappe, dann werdet ihr sie erreichen (vgl. LichtForum Nr. 10, „Glaube als bestes Werkzeug).
Was ihr dazu außer der Vision braucht, ist innere Gelassenheit, Harmonie oder innerer Frieden, den nichts mehr aus dem Gleichgewicht bringen kann. Das ist für das Erleben eurer höher schwingenden Vision eine grundlegende Bedingung, weil alle „negativen“, dieser Vision widersprechenden Gedanken und Gefühle eure eigene Schwingungsrate verringern, was euch automatisch in eine entsprechend tiefer schwingende Realität zwingt.
Mut
Der folgende, kurze Einblick in andere Frequenzbänder soll euch Mut machen, an eure eigenen Visionen zu glauben, denn jede Vision ist ebenso realistisch wie irgend eine andere. Wisst, dass alles möglich ist, und lasst euch von niemandem etwas anderes einreden, auch nicht von eurem eigenen Verstand.
Mehr Verwandte
Jene Frequenzbänder, die nur wenig höher als das irdische schwingen, vermitteln ihren Bewohnern noch einen physischen Eindruck von Realität. Diese „Physis“ ist jedoch weniger verbindlich oder dicht, als ihr dies jetzt erfahrt. Durch das erweiterte Bewusstsein der Menschen, durch ihre höhere Eigenschwingung verliert das Äußere gleichsam an Verbindlichkeit, weil es jederzeit verändert und angepasst werden kann.
In diesen Welten gibt es noch Geschlechter. Ihre Polarisierung ist aber weniger stark ausgeprägt, und somit verlaufen zwischenmenschliche Beziehungen weit weniger dramatisch. Auch der Druck, für gute äußere Lebensbedingungen sorgen zu müssen, ist viel geringer.
Sobald ihr dort ankommt, habt ihr also viel Spielraum für neue Themen. So werden Beziehungen zu anderen Kulturen wichtiger als die persönlichen Beziehungen zu eurer unmittelbaren Umgebung. Ihr werdet viel Zeit damit verbringen, neue Nachbarn zu entdecken und eure Verwandtschaft im weiteren Sinne zu studieren. Der Kreis der Familie wird also drastisch erweitert, denn ihr habt viel mehr Verwandte im Kosmos, als ihr bisher angenommen habt.
Die Wechselwirkung zwischen den verschiedenen Lebensformen untereinander und zu der einen Quelle wird euer wichtigstes Studiengebiet. Dazu gehören auch alle Beziehungen zwischen einem Individuum und seiner Umgebung. Es gibt spezielle Schulen, um verstehen zu lernen, dass diese Kontraste, das Innen und Außen, das Hier und Dort oder das Gestern, Heute und Morgen nur durch eure subjektive Wahrnehmung entstehen. Ihr werdet viel freie Zeit haben, um mit diesen Illusionen zu spielen – um zu lernen, durch Zeit und Raum zu reisen.
Ausgeglichener
In vielen Frequenzbändern von relativ hoher Schwingung erlebt ihr das Äußere noch als Planeten, ähnlich der Erde. Einige Systeme haben jedoch mehrere Sonnen. Die Nächte werden dadurch kürzer, die Tage länger. Wenn ihr überhaupt noch schlafen werdet, so braucht ihr in jedem Fall viel weniger Zeit, um euch auf diese Weise – zur Regeneration und Inspiration – in höher schwingende Welten zurückzuziehen, weil ihr ja schon dort seid.
Das Wetter beispielsweise, das euch oft belastet, wird ausgeglichener sein. Wie die Bewohner der höheren Ebenen, sind auch die Lebensräume oder Landschaften sanfter. Ihr könnt eure Bergsteiger-Ausrüstung zurücklassen. Auch werdet ihr weder giftige Pflanzen, Raubtiere noch andere „Räuber“ antreffen.
Weil ihr die Dinge des täglichen Bedarfs selber manifestieren könnt, braucht ihr nicht mehr zur Arbeit zu gehen, um eure Existenz zu sichern. Eure Arbeit besteht vielmehr im vollständigen Begreifen der kosmischen Gesetze, eurer wahren Natur.
Weniger ist mehr
Durch jede Frequenzerhöhung ändern sich eure menschlichen Gewohnheiten und Bedürfnisse. Zu diesen Veränderungen gehören beispielsweise das allmähliche Umstellen auf vegetarische Ernährung sowie der natürliche Verzicht auf den Konsum aller Rauschmittel und Substanzen, die ihr heute vielleicht noch als Medizin betrachtet und die eure Eigenschwingung verringern.
Die Fortpflanzung verliert mit eurer zunehmenden Eigenschwingung an Bedeutung, weil ihr viel längere Inkarnationen erlebt und gezielt und schnell manifestieren könnt, was ihr zum Leben braucht. Dadurch hängt die Sicherung eurer Existenz nicht länger von eurer Nachkommenschaft ab. Habt keine Angst, dass ihr deshalb als Spezies aussterben könntet oder das Kinderhaben unmöglich würde. Wo es in den höheren Frequenzbändern noch Geschlechter gibt, kann eine Frau alleine durch ihren fokussierten Gedanken schwanger werden.
Euer Sexleben wird durch den Ausgleich eures Emotionalbereichs beruhigt, so dass ihr den kontinuierlichen Aufbau einer höheren Eigenschwingung nicht mehr durch das Auslösen orgastischer Ekstase unterbrechen werdet. Die zum Zweck der sexuellen Stimulation durch eure unteren Chakren ausgeleitete Energie fehlte euch bisher zum Aufbau einer höheren Eigenschwingung.
So bedeutet auch jeder emotionale Aufruhr einen Energieverlust, der euch weiter an die niederen Erfahrungsräume bindet. Wenn es um eure Emotionen geht, gilt in jedem Falle: Weniger ist mehr.
Gesundes Werkzeug
In höheren Frequenzbändern gehorchen euch eure Ausdrucksformen viel besser als jetzt, weshalb ihr nicht mehr ständig mit eurem „Körper“ befasst seid. Eure Ausdrucksform ist dort nicht interessanter als ein anderes Werkzeug, das euch Erfahrungen ermöglicht.
Weil ihr erkannt habt, dass alles, also auch die berührbaren Formen Gedankenbilder oder Geist sind, braucht ihr die Gedankenformen, die ihr jetzt „Körper“ nennt, nicht mehr zu ernähren, zu waschen und im Äußeren zu pflegen. Ihr haltet stattdessen beständig das Idealbild eurer Ausdrucksform aufrecht. Dies erhält euren „Körper“, funktionstüchtig, gesund und makellos sauber.
So ist es auch mit allen andern Dingen. Eure Häuser werden einfach und schön sein, ohne komplizierte Infrastruktur, denn ihr braucht vieles davon nicht mehr. Ihr werdet euch die Wärme manifestieren, die ihr wünscht und auch das Licht, falls es überhaupt noch Dunkelheit geben sollte. Eure Behausungen werden keine überflüssigen Zimmer enthalten, um Sachen aufzubewahren, die ihr im Moment nicht braucht. Ihr werdet üben, euren Körper und euren Haushalt in Ordnung zu halten, indem ihr eure Gedanken in Ordnung haltet. Dazu braucht ihr keine Staubsauger.
Keine Scham
Ihr werdet nicht mehr auf die langsame Übermittlungsform der Sprache angewiesen sein. Ihr könnt wohl eure Stimmen und Hände gebrauchen, jedoch eher zu eurer Unterhaltung als zur Kommunikation.
Jedes Gedankenbild, das ihr empfangt und in der Folge mit dem Verstand festhaltet, kann auch von euren Mitmenschen betrachtet werden. Ihr nennt diesen Vorgang Telepathie. Weil ihr im Vergleich zu euren bisherigen Konditionierungen weniger polarisiert seid und praktisch keine Schamgefühle mehr habt, werdet ihr über die Gedankenbilder eures Nachbarn nicht mehr urteilen und eure eigenen nicht mehr verbergen wollen. Dies ist gleichsam die Voraussetzung zum Erlangen telepathischer Fähigkeiten.
Dimensionen darüber
In sehr hoch schwingenden Frequenzbändern drückt ihr euch nur noch selten in physischer Form aus. Euren gemeinsamen Lebensraum erlebt ihr nicht mehr als Planeten, sondern eher als allgegenwärtige, formbare elektronische Substanz. Hier gibt es weder Geschlechter noch Junge oder Alte. Jeder, oder besser gesagt, jedes Wesen hat erkannt, dass es nur Bewusstsein gibt und es selbst auch nur Bewusstsein sein kann. Eure Lebensspanne ist nicht mehr begrenzt, denn Bewusstsein hat kein Alter und keine Form. Es kann aber jederzeit Form annehmen, oder treffender gesagt, es kann sich einer Form bewusst werden, wenn es das will.
Ihr lebt hier in einer Freiheit, die euch vielleicht abstrakt erscheinen mag. Ihr seid nicht mehr an die Idee von Zeit oder Raum gebunden und könnt einen privaten Bereich um euch herum definieren, in dem sich nur die Gedanken eines Einzelnen manifestieren. Man kann diesen Bereich als privates Sonnensystem bezeichnen, in dem jedes die Zentralsonne seiner eigenen Welt ist. Der Einfachheit halber nennen wir diesen Bereich gerne die eigene Kugel.
Weil die eigene Kugel gegenüber den Gedanken und Visionen aller Anderen, dem so genannten Massenbewusstsein und dessen Wirkung völlig isoliert ist, kann die Realität eines Individuums unmöglich von außen beeinflusst werden. Das hat zur Folge, dass jedes Wesen, so lange es will, einziger Schöpfer der Realität seiner eigenen Kugel bleiben kann.
Alles ist möglich
Wer sich seiner Existenz in einem solchen Frequenzband bewusst geworden ist, kann sich in seiner Kugel alles manifestieren, was „es“ will. Es wird keinen direkten Einfluss auf die anderen Bewohner haben, obwohl auch hier – wie in allen anderen Dimensionen – jede individuelle Erfahrung indirekt über das gemeinsame Urbewusstsein aus der Zentralsonne abgerufen werden kann.
Jedes kann sich kleine oder ganz große unabhängige Lebensräume schaffen. Manche manifestieren sich ihren Lieblingstag, der kein Ende hat, außer sie wünschen sich das irgendwann. Vielleicht ist es ein Spätsommertag an einem ruhigen Wasser. Ihr könnt in einem großen Blütenkelch durch ein Meer von Sternen fliegen oder in einer Hängematte liegen, die nirgends festgemacht ist und immerzu schaukelt, ohne angeschubst zu werden. Alles ist möglich.
Die Konditionen in der Kugel haben den Effekt, dass man einen Gedanken weiterverfolgen und entwickeln kann, solange man will. Einige haben ihren Lichtkern zur Sonne weitergedacht, in der sie alleine oder allein mit Gott leben. Andere haben sich in Gruppen zusammengetan, um in ein und derselben Kugel einen gemeinsamen Gedanken zu formulieren. Sie haben schwebende Lichtstädte aus unzähligen individuellen Kugeln in Existenz gedacht, die sie zusammen bewohnen und weiterdenken.
Jene, die möchten, können sich innerhalb oder außerhalb ihrer Kugeln treffen und das Erlebte besprechen. Sie können dazu eine beliebige körperliche Form annehmen, als Lichtpunkt oder -strahl erscheinen oder als Bewusstseinsfokus ohne Form kommunizieren. Ihr seht, es gibt keine Grenzen in diesen inneren Frequenzbändern – außer jemand setzt sich oder seiner Idee bewusst welche.
Frei
Es gibt viele, die mittels ihrer Kugeln Reisen in andere Frequenzbänder unternehmen, ohne dafür Raum durchqueren zu müssen oder Zeit zu benötigen. Sie können sich frei durch die verschiedenen Schichten der „Zwiebel“ bewegen, indem sie die Schwingung ihrer Körper – die Frequenz der eigenen Kugel – auf das Ziel einstellen. Sie tun das, ohne das Innere ihrer Kugeln verändern zu müssen. Es gibt ganze Städte, Planeten, Sonnensysteme oder Galaxien, die auf diese Weise zusammen mit ihrem Schöpfer auf Reisen gehen. So ist es diesen Wesen möglich, andere Frequenzbänder zu studieren und Hilfe anzubieten, ohne ihre eigene, gewohnte Umgebung verlassen zu müssen (siehe Kasten „Hilfe von innen“).
Meist bleiben sie von den Kulturen der dichteren Welten unentdeckt, und manchmal werden ihre Kugeln auf Grund ihrer hohen Frequenz als fliegende Lichtkugeln erkannt. Ihr nennt diese Objekte auch „Ufos“. Die hier beschriebenen Lichtkugeln sind aber nicht mit Raum-Zeit-Maschinen oder reinen Frequenzmodulatoren zu verwechseln. Sie sind für ihre Besitzer eigentlich das, was ihr als eure „Körper“ oder als Mikrokosmos bezeichnet (vgl. Lichtfokus Nr. 3, „Wenn Außerirdische landen“).
Ihr selbst
Viele haben in ihren Kugeln nicht nur sehr komplexe Systeme mit unzähligen Sonnen, Planeten, Städten und Häusern manifestiert, sondern sie haben sich auch ganz viele verschiedene Lebewesen und die Menschen ausgedacht. Das sind ihre Kinder – ihre eigenen Gedanken, denen sie Leben und Selbstbewusstsein eingehaucht haben und denen sie auf ihrem Weg bis zur vollständigen Selbsterkenntnis und Wiedervereinigung gleichsam Vater, Mutter und Inspiration sind.
Die Bewohner dieser Dimensionen werden von euch auch als Schöpfergötter bezeichnet. Aus unserer Sicht sind es eure eigenen höheren oder inneren Bewusstseinsaspekte: Ihr selbst.
Erkennt ihr nun den Zusammenhang zwischen diesen Welten und euren Welten – zwischen Bewusstsein, Gedanke und seinem Ausdruck – zwischen Schöpfergott und Mensch – zwischen euch und uns? Ihr seid gleichsam die Bewohner aller Ebenen, obwohl ihr euch im Moment noch eines irdischen Daseins bewusst seid. Es gibt nur ein Sein. Ihr seid die selbstbewussten Gedanken eures eigenen Bewusstseins, und ihr könnt euch dessen bewusst werden. Jetzt.
Wir, die sprechen, sind euer inneres Bewusstsein, und ihr, die zuhört, seid die Manifestation dieses Bewusstseins im Äußeren. Wir sind eins! Wacht auf, erkennt euch selbst, und seid frei!
Wir lieben euch, und wir danken euch für eure Aufmerksamkeit.
„Glauben und handeln“
Ihr werdet immer genau das als eure subjektive Realität erleben, von dem ihr – bewusst oder unbewusst – völlig überzeugt seid, dass es möglich ist, dass es existiert, dass es ist. Sobald eure Überzeugung, die auch als Glaube bezeichnet wird, stark genug ist, werdet ihr auch entsprechend handeln, was gleichsam ein unabdingbarer Schritt vom Sehen einer Vision zum Erleben als Realität ist.
Auch ohne dass ihr euch dieses Prinzips und eurer Fähigkeit, die Realität mitzugestalten, bewusst seid, wendet ihr sie jeden Tag an. Nehmen wir als Beispiel etwas ganz normales, vielleicht etwas zu essen. Beobachtet euch selbst vom Moment, in dem ihr die Idee oder die Vision empfangt, eine Pizza zu essen, bis zum letzten Bissen, den ihr schluckt. Macht euch immer wieder bewusst, dass ihr nur eine Pizza essen konntet, weil ihr wie selbstverständlich eure Vision festgehalten und in völliger Überzeugung, dass ihr eure Vision realisieren werdet, einen Schritt nach dem anderen gegangen seid. Was ihr als selbstverständlichen Gang zum Pizzabäcker anschaut, als selbstverständliches Vertrauen in den Bäcker und in eure Fähigkeit, die Pizza zu bestellen und auch bezahlen zu können, ist nichts anderes als der Vorgang, eine Idee oder Vision tiefer und tiefer in euer Bewusstsein zu ziehen, um sie dadurch als Realität zu erleben.
Ihr könnt lernen, eure eigene Realität in allen Bereichen bewusst zu manifestieren, und wenn ihr möchtet, könnt ihr auf die selbe Weise sogar das Frequenzband wechseln. Falls ihr diese Fähigkeit ausbauen wollt, empfehlen wir euch, an den kleinen Dingen des Alltags zu üben. Egal, was ihr den ganzen Tag tut, wisst aus eurer tiefsten Überzeugung, dass ihr euch alles selbst manifestiert. Ihr beginnt dadurch, eure angeborene Fähigkeit überhaupt zu erkennen, sie anzuerkennen und zu schätzen. Freut euch darüber, dass ihr euch eine Pizza manifestiert habt! Sagt: „Ich bin fähig, dies oder jenes zu tun“, und dankt eurem innersten Urlicht für eure natürliche Fähigkeit und für das Geschenk, diese Fähigkeit zu erkennen.
„Positiv oder negativ?“
Wir möchten kurz erklären, warum wir zwischen „negativer“ und „positiver“ Information unterscheiden. Aus der Erkenntnis, dass alle uns umgebenden Erscheinungen dem Ausdruck des gesamten Potenzials Gottes und damit der Selbsterkenntnis dienen, haben wir geschlossen, dass es keinen Sinn macht, „Gut“ und „Böse“ zu unterscheiden. Weil das „Gute“ nur vor dem Hintergrund des „Schlechten“ und das Licht nur vor dem Hintergrund der Dunkelheit begriffen werden kann, dient das Eine dem Anderen und beide sind gleichsam Bedingung für die Existenz ihres Gegenteils.
Auf dieser neutralen Grundlage unterscheiden wir zwischen „positiven“, konstruktiven, anziehenden, vereinigenden Kräften oder Einflüssen, welche alle Ausdrucksformen zur Quelle oder in den geistigen Urzustand zurückziehen, und „negativen“, destruktiven, abstoßenden oder trennenden Kräften, die zur Schöpfung der berührbaren Formen, der äußeren Welt der Kontraste dienen.
Form und Bewegung können als Ausdruck des dahinter stehenden Gedankens oder Geistes nur bestehen, solange zwei entgegen gesetzte Kräfte wirksam sind. Es braucht also zwei Pole, wie beim elektrischen Strom, den ihr alle kennt. Die Stärke der Polarisierung bestimmt dabei den Ausschlag der Kontraste, die ihr in der äußeren Welt der Formen schaffen könnt.
Welche der beiden Kräfte dem einzelnen Menschen oder Lebewesen während einer Phase mehr oder weniger dient und vor diesem Hintergrund als positiv oder negativ bezeichnet wird, hängt von dessen Ziel ab. Falls jemand die Form, das Äußere in den Vordergrund seines Lebens stellen will, bewegt er oder sie sich in Richtung der dichten, kontrastreicheren Welten von geringerer Schwingung und wird dazu (bewusst oder unbewusst) auf die „negative“, trennende Kraft fokussieren. All jene, die sich nach innen zur Quelle hin, zum Geist hinter der Form und den weniger „materiellen“ Dimensionen bewegen wollen, sind gezwungen, auf die „positive“ Energie und Information von höherer Schwingung zu fokussieren.
„Hilfe von innen“
Wo Entwicklungshilfe wirklich erwünscht ist, dürfen die Wesen der höher schwingenden Frequenzbänder helfen. Sie können beispielsweise Gedanken, Ideen oder Visionen als Inspiration in das betreffende Massenbewusstsein einspeisen. Um das kollektive Bewusstsein zu erreichen, inspirieren sie einen empfänglichen Menschen über dessen feineres Sensorium. Die auf diesem Weg empfangene Information oder Idee einer Lösung für ein bestimmtes Problem gelangt in der Folge vom individuellen Bewusstsein – wie jeder andere formulierte Gedanke eines Inkarnierten – ins kollektive Bewusstsein der betreffenden Kultur. Dort steht die neue Information als Baustein zum „Einbau“ in die persönliche Matrix allen Hilfesuchenden zur Verfügung und kann vom einzelnen Menschen freiwillig angenommen und integriert werden.
Eine weitere Methode zur Verankerung von Information in ein bestehendes Frequenzband ist beispielsweise, Pflanzen, Tiere oder andere Lebewesen auszusetzen. Das interessante an dieser Methode ist, dass der Informationsaustausch hier auch über die Nahrungskette stattfindet. Dies geschieht entweder, indem die ausgesetzten Informationsträger als Nahrung aufgenommen werden oder indem sie selbst Substanz aufnehmen, durch ihren Organismus schleusen und, mit neuen Programmierungen versetzt, wieder ausscheiden. Durch Erde und Wasser gelangen diese Informationen sowohl ins planetare Bewusstsein als auch – etwas indirekter – in die Nahrungskette.
|
| |
| Quellen und Verweise: |
Zeitschrift Lichtfokus |
| |
|
|
| |
|
|