Sie haben einen Beitrag zu    Gesundheit  ausgewählt:
 
Autor: Beat
erschienen: 09.03.2005
Herausgeber: Elraanis Verlag
Kontakt zum Autor: 
 

Heilung für das Kollektiv

Frage an Beat

Lieber Beat, liebe Brigitte,
ich habe im Lichtfokus Eure interessante Diskussion gelesen und möchte [daraus die folgende Stelle zitieren und] dazu gerne einige Gedanken beisteuern:
"Jede Krankheit und jeder unerwünschte Zustand in unserer subjektiven Realität basiert auf einer "falschen" Überzeugung oder Programmierung in einem der verschiedenen Bewusstseinsbereiche der Persönlichkeit."
Lieber Beat, weißt Du wirklich so genau, wie meine oder Brigittes Welt beschaffen ist, dass Du von "jeder Krankheit" sprechen kannst? Ich will damit das, was Du geschrieben hast, gar nicht in Zweifel ziehen. Dieser Denkansatz hat sich ja bei vielen Menschen bewährt, die damit ihre Leiden heilen und alte überholte Verhaltensmuster ablegen konnten.
Aber die Zeit ist weiter gegangen, und deshalb sind vielleicht gerade auf diesem Gebiet auch ganz neue Gedanken von Nöten. Jenseits der Dualität gibt es kein richtig und falsch mehr. Es gibt Erfahrungen, die wir machen. Und diese Erfahrungen, wie sie auch immer sein mögen, haben Bedeutung für unser Leben.
Ich habe von vielen Betroffenen gehört, dass sich insbesondere Krankheiten, die zum Autoimmun-Komplex gehören, hartnäckig einer Behandlung widersetzen. Selbst das größte Vertrauen bringt oft kaum Linderung. Ich denke, Selbsterkenntnis ist der Beginn einer Reise, die aber nicht an den eigenen Körpergrenzen endet. Wir sind ein Ganzes. Wir sind alle miteinander verbunden. Deshalb scheint es mir auch nicht verwunderlich zu sein, dass manche Krankheiten, die heute verstärkt auftreten, eher kollektiver Natur sind, als dass sie in "falschen" individuellen Überzeugungen des Erkrankten ihre Ursache haben.
Wir haben in den letzten Jahren viel über Liebe und Mitgefühl nachgedacht. Nun sind es aus meiner Erfahrung gerade die mitfühlendsten, hilfsbereitesten und liebevollsten Menschen, die an solchen Krankheiten wie MS erkranken. Und vielleicht ist das aus kollektiver Sicht auch eine ganz "richtige" Programmierung. Diese Menschen haben sich Jahrzehnte lang verschenkt, ohne zu fragen, was sie dafür bekommen. Dadurch ist es zu einem Ungleichgewicht gekommen. Geben und Nehmen waren nicht ausgewogen. Also sind sie jetzt in einen Zustand versetzt, der sie zwingt, Hilfe anzunehmen, der aber auch die Umgebung zwingt zu helfen. Das ist gut so, dass das geschieht.
Aber es müsste nicht unbedingt über eine Krankheit geschehen, wenn alle Beteiligten dieses Defizit erkennen könnten. Ich denke, wir sind jetzt aus den Schuhen der Selbsterkenntnis schon ein wenig hinausgewachsen. Jetzt geht es darum, wieder über den eigenen Tellerrand zu schauen und sich bewusst in ein größeres Kollektiv mit all seinen Unausgewogenheiten hinein zu begeben. Wenn das bewusst geschieht, dann ist damit auch keine Abhängigkeit verbunden, sondern das Zusammenwachsen der einzelnen Menschen zum großen Organismus Menschheit. Je klarer wir es lernen, unsere Bedürfnisse, Gefühle und Absichten auszudrücken, desto einfacher ist es für den Anderen, freudig darauf zu reagieren. Wir sind ein Ganzes. Deshalb sollten wir beginnen, Krankheiten auch als kollektives Phänomen zu behandeln.

Ich würde mich freuen, wenn wir über dieses Thema gemeinsam noch ein wenig weiter nachdenken könnten.
Alles Liebe, Cora


Antwort

Liebe Cora, ich danke dir für deine Reaktion auf den Dialog in LF 3 und gehe gerne auf deine Denkanstöße zum Thema Heilung des individuellen und kollektiven Bewusstseins ein.


Grundlage

Jeder Umstand in unserem persönlichen Leben wie beispielsweise unsere körperliche Ausdrucksform, die finanziellen Verhältnisse oder unsere familiäre Situation entsteht und entwickelt sich immer aufgrund einer Ursache, die im eigenen, individuellen Bewusstsein zu suchen ist. Obwohl jeder und jede von uns während einer Inkarnation mit dem kollektiven Bewusstsein verbunden ist, kann der einzelne Mensch nur das zum Ausdruck bringen, was er oder sie aus dem kollektiven ins eigene Bewusstsein übernommen hat – und das ist nur ein ganz kleiner Teil der Summe aller Programmierungen, die im Massenbewusstsein vorhanden sind. Wir alle haben nicht nur die Möglichkeit, aus dieser Summe auszuwählen, sondern wir sind sogar gezwungen, eine Auswahl zu treffen, denn der oder die Einzelne kann unmöglich gleichzeitig Gesundheit und Krankheit oder Reichtum und Armut zum Ausdruck bringen.
Nur aufgrund der Tatsachen, dass wir aus dem riesigen kollektiven Speicher die verschiedensten Programmierungen wählen können und sich diese bewusste oder meist unbewusste Wahl jedes Menschen immer als sichtbare Manifestation widerspiegelt, sind wir jederzeit selbst Herr oder Herrin unserer eigenen Realität. Diese Erkenntnis bildet meines Erachtens die Grundlage des wieder entdeckten spirituellen Verständnisses, und sie ist gleichsam Voraussetzung, um unsere eigene, subjektive Realität bewusst beeinflussen und gestalten zu können (vgl. Artikel „Realität ist formbar“ in diesem Heft).


Verantwortung

Kosmische Gesetze funktionieren in allen Dimensionen und sind für alle Menschen verbindlich, egal welchen Bewusstheitsgrad sie erreicht haben mögen und welchen Planeten sie bewohnen. Weil jeder Mensch in jedem Augenblick seines Lebens den Inhalt seiner eigenen Glaubensmuster oder Programmierungen als Realität erlebt und auf Grund seiner göttlichen Natur die Fähigkeit hat, diesen Inhalt mitzubestimmen, ist er oder sie selbst für die Umstände im Äußeren verantwortlich.
Dieses „neue“ Paradigma lässt keinen Spielraum offen, um irgend jemanden oder irgend etwas außer sich selbst für das eigene Leben verantwortlich zu machen. Genau das ist für viele von uns das Neue und Herausfordernde an dieser Erkenntnis, denn sie wirft uns Menschen auf uns selbst als Schöpfer und Schöpferinnen zurück, und sie zwingt uns, für unser Leben Verantwortung zu übernehmen.


Konsequenz

Ein spirituelles Weltverständnis bringt allerdings nur bleibende Heilung, wenn wir es konsequent und kompromisslos anwenden. Falls wir seine Grundlagen in bestimmten Situationen oder Phasen des Lebens nicht akzeptieren können oder wollen, sehen wir uns in genau diesen Situationen und Lebensabschnitten wieder als Opfer und verneinen dadurch unsere göttliche Fähigkeit, die eigene subjektive Realität als Mitschöpfer/in bewusst gestalten zu können.


Massenbewusstsein

Sobald wir dieses neue Verständnis, das jede Opferhaltung ausschließt, einmal angenommen haben, fragen wir uns, wo die Programmierungen unseres individuellen Bewusstseins denn alle herkommen. Hier spielt, wie gesagt, das kollektive Bewusstsein eine sehr wichtige Rolle, denn die meisten aller individuellen Programmierungen bezieht ein irdischer Mensch aus dem kollektiven irdischen Bewusstsein.
Wie du auch feststellst, bilden wir auf einer inneren Ebene ein Ganzes, den „Organismus Menschheit“. Jede individuelle Erfahrung des einzelnen Menschen fließt automatisch in einen Gesamtspeicher, ins kollektive Bewusstsein, das wir auch als Massenbewusstsein bezeichnen. Einen bedeutenden Teil des Inhalts dieses kollektiven Speichers haben wir also selbst zu verantworten.
Jeder und jede von uns hat einen individuellen Bezug zu diesem Gesamtbewusstsein der Menschheit. Je stärker die Anbindung oder Vernetzung mit diesem „Gedankenpool“ ist, umso schneller und unbedachter übernimmt ein Mensch einzelne Programmierungen aus diesem kollektiven Bewusstsein.


Illusion

Ein Gradmesser für diese Anbindung ist unser blinder Glaube an die irdische virtuelle Realität, an die Illusion der Erscheinungen, wie man die äußere Welt auch bezeichnen kann. Jedes Mal, wenn wir den äußeren Erscheinungen Glauben schenken und somit den Inhalt des Massenbewusstseins als für uns selbst verbindlich anschauen, übernehmen wir diesen Inhalt, diese Programmierungen vorbehaltlos und meist unbewusst in unser individuelles Bewusstsein. Dieser Vorgang ist vergleichbar mit dem Phänomen der Massenhypnose.
Sobald die Ideen, Gedanken und Glaubensmuster des Kollektivs im persönlichen Bewusstsein genügend verankert sind, spiegeln oder manifestieren sie sich als Realität in unserem eigenen Leben. Weil dieser Vorgang auch ohne unser überlegtes Zutun funktioniert, sind wir uns der meisten dieser angenommenen Überzeugungen oder Programmierungen gar nicht bewusst.
Ein erster Schritt in Richtung bewusster Gestaltung der eigenen Realität wäre also, sich so gut es geht aus dem Massenbewusstsein auszuklinken, um dessen Inhalt nicht mehr wie ein Roboter in einem ewigen Rad der Wiederholungen zu manifestieren. Wir können das Ausklinken üben, indem wir beginnen, die äußere Welt, wenn immer möglich, als für uns selbst unverbindliche Illusion anzusehen.

Angstfrei

Weil auf unserem Planeten das Bewusstsein der Trennung vorherrscht, haben sich in unserem gemeinsamen Massenbewusstsein sehr viele Programmierungen von wenig vollkommener Art angesammelt. Dazu gehören auch Gedankenformen der Krankheit oder des Mangels. Sie wurden über unzählige Generationen im kollektiven Bewusstsein gespeichert und können vom individuellen Bewusstsein schon vor der Geburt oder später während der Inkarnation übernommen und dadurch im eigenen Leben ausgedrückt werden.
Ist eine Programmierung einmal gründlich verankert, braucht es für den Betroffenen neben der mentalen Aufklärung über diese Zusammenhänge auch sehr viel Angstfreiheit, um sich von einer angenommenen Überzeugung wieder zu lösen. Angstfreiheit gründet auf den Herzqualitäten bedingungsloser Liebe, Mut und Vertrauen in die eigene, göttliche Natur und deren Fähigkeiten. Diese Herzqualitäten im täglichen Leben zu üben und anzuwenden, ist deshalb eine Voraussetzung für jede Frequenzerhöhung, für Genesung und bleibende Freiheit.

Loslassen

Die von dir erwähnte Hartnäckigkeit einer bestimmten Programmierung ist dann zu beobachten, wenn ein Mensch trotz spiritueller Aufklärung den Ausdruck seiner eigenen Programmierungen, beispielsweise eine Krankheit oder einen Mangel fürchtet. Diese Furcht kann zu einer spiralförmigen Bewegung führen, in der sich der oder die Betroffene immer mehr verstrickt: Die eigene Angst vor der Krankheit führt zu einer Verschlechterung des Zustandes, was die Angst wiederum verstärkt und so weiter. An diesem Punkt hilft meist nur das komplette Loslassen aller Anhaftung am irdischen Leben, an der gegenwärtigen Inkarnation, um die eigene Krankheit und deren mögliche Konsequenzen nicht mehr zu fürchten. Die Furcht vor dem vermeintlichen „Tod“ verringert – wie jede andere Angst auch – die Schwingungsrate des Betroffenen nachhaltig, weshalb bei „lebensbedrohlichem“ Geldmangel oder schwerster Krankheit oft nur die eingehende Bearbeitung dieses Themas und das Auflösen tief sitzender Angst vor dem „Sterben“ eine Wende im Genesungsprozess herbeiführt.

Das „Richtige“

Alle Erfahrungen dienen dem Wachstum, und so hat auch jede Krankheit ihren Sinn. Das heißt selbstverständlich nicht, dass Krankheit oder Mangel unser natürlicher, göttlicher Zustand wäre. Meist sollen diese unerwünschten Erfahrungen auf einen Kurswechsel im eigenen Leben hinwirken und sind aus dieser Sicht ein Geschenk, eine Chance zur Veränderung oder, wie du sagst, „richtige“ Programmierungen.
Aus dieser Perspektive ist alles, was uns im Leben begegnet, das „Richtige“, weil uns jede Erfahrung fordert und fördert, mehr oder weniger unter Druck setzt und uns zum Weitergehen, zur Öffnung nach innen zwingt. Dieses Auftun soll und wird uns letztlich zur Identifikation mit der Quelle, zur Vereinigung mit dem Urlicht, oder einfach gesagt, zu völliger Selbsterkenntnis führen.
Am Punkt völliger Selbsterkenntnis werden wir unsere Essenz in Form reiner Herzqualitäten ausdrücken. Wir werden in absoluter Freiheit ohne Grenzen von Zeit und Raum leben und fähig sein, bewusst alles Wünschenswerte zu manifestieren, natürlich auch körperliche Gesundheit.
Um die nötige Motivation zur Besinnung auf unsere Herzqualitäten und zum völligen Umkrempeln unserer alten Denkmuster freiwillig, ohne Mangel oder Krankheit aufbringen zu können, müssten wir alle unerwünschten Zustände oder „Defizite“, wie du sie nennst, als das erkennen, was sie sind: Sie sind Ausdruck von Gedanken und Glaubensmustern der Unvollkommenheit, die meist auf unbewussten Ängsten gründen und nicht unserer wahren göttlichen Natur entsprechen, die Gesundheit, Freiheit und Liebe ist.

Ausklinken

Falls wir die obigen Überlegungen annehmen können, stellt sich nun die Frage, wie wir das individuelle und das kollektive Bewusstsein als „Vorratsraum der Gedanken“ reinigen oder heilen können.
Um das zu erreichen, empfehle ich jedem Menschen, sich als Erstes so weit wie möglich aus dem Massenbewusstsein mit all den angesammelten Glaubensmustern herauszunehmen. Das heißt, wir sollten die Überzeugungen und Programmierungen des Kollektivs nicht zu unseren eigenen machen, weil wir sie dadurch ins eigene Bewusstsein ziehen, zum Ausdruck bringen und ihnen auf diese Weise weiter Bestand geben – sie sozusagen am Leben erhalten. Durch das Ausklinken machen wir uns ein Stück weit selbständiger, wir machen von unserem „Erbrecht“ Gebrauch und wählen bewusst, woran wir glauben und was wir als Folge unserer Überzeugungen manifestieren wollen (vgl. Artikel „Das neue Weltverständnis“ im Lichtfokus Nr. 2).

Liebe

Sich aus dem Massenbewusstsein herauszunehmen, klingt in manchen Ohren vielleicht asozial oder lieblos. Wir sollten uns deshalb daran erinnern, dass Nächstenliebe oder Mitgefühl nicht bedeutet, die Programmierungen oder Glaubensmuster des Nächsten oder des Kollektivs zu übernehmen. Die natürliche Reaktion der Liebe auf ein unerwünschtes Ereignis oder einen unvollkommenen Zustand ist, diese so genannten „negativen Tatsachen“ nicht zu beachten, um ihnen keinen Bestand, keine Realität zu geben. Die Liebe übergeht, übersieht alles Unvollkommene, weil sie weiß, dass es nicht der wahren Natur Gottes, unserer wahren Natur entspricht.
Ich möchte dazu ein Beispiel geben: Wenn wir kleine Kinder beim Kontakt mit Kranken oder Behinderten beobachten, stellen wir fest, dass sie dem unerwünschten Zustand keine besondere Beachtung schenken. Sie bleiben in aller Regel auf die Essenz des Menschen konzentriert und helfen durch diese Haltung mit, die Ursache des „Defizits“, die zu Grunde liegende Programmierung aufzulösen. Erwachsene können aus diesem naiven und auch instinktiven Verhalten lernen: Falls wir über eine neu entdeckte Krankheit informiert werden, sollten wir unbedingt üben, diese Idee nicht in unser eigenes Bewusstsein zu ziehen. Es wäre gut, ihr gar keinen Namen zu geben und nicht über sie zu berichten, denn je mehr Aufmerksamkeit wir ihr schenken, umso tiefer verankern wir sie im eigenen und im kollektiven Bewusstsein.

Beruhigung

Um das zu schaffen, müssen wir lernen, furchtlos alles zu ignorieren, was uns nicht wünschenswert erscheint und unseren Fokus nur auf erwünschte Ideen oder Ereignisse zu richten. Diese Einstellung führt zu einer unmittelbaren Beruhigung des Emotionalbereichs, was unsere Eigenschwingung stabilisiert und eine bleibende Erhöhung derselben erst ermöglicht. Die höhere Eigenschwingung wiederum ist Grundlage für das Funktionieren unseres Autoimmunsystems.
Haben wir diesen Aufwärtsprozess einmal in Gang gesetzt, braucht es Disziplin, um unsere Einstellung konsequent weiterzuverfolgen. Wir gehen dadurch auf einem spiralförmigen Weg nach oben oder besser gesagt nach innen, wodurch wir die Verbindung mit unserem Urbewusstsein stärken, das nicht mit irdischen Programmierungen belastet ist. Unser Urzustand – die Essenz unseres Seins – ist immer reines Licht oder reines Bewusstsein ohne Programmierungen des Mangels, der Krankheit oder anderer unerwünschter Gedankenformen.

Automatismus

Die Identifikation mit unserem Urbewusstsein bedeutet gleichsam mehr Gesundheit in jeder Hinsicht, weil diese inneren oder höheren Bewusstseinsebenen auch frei von irdischen Angstprogrammierungen sind, die uns verschiedenste „Übel“ fürchten lassen. Jede Angst und die dadurch ausgelöste emotionale Reaktion der Furcht richtet unseren Fokus ungewollt auf das, was wir nicht als Realität erleben wollen. Verantwortlich dafür ist ein irdischer Reflex, ein Automatismus, der alles zu kontrollieren versucht, von dem wir glauben, es könne unsere Existenz bedrohen. Dieser Kontrollmechanismus richtet den Fokus auf das Unerwünschte.
Hierin liegt auch eine Ursache für das Erkranken von hilfsbereiten Menschen, das du in deinem Kommentar erwähnst. Es ist möglich, der Krankheit oder einem Mangel eines Mitmenschen aus Angst oder Mitleid so viel Bedeutung zu schenken, dass der eigene Fokus beständig darauf gerichtet ist. Angst schwächt das Autoimmunsystem und öffnet sozusagen Tür und Tor für alle möglichen Programmierungen. Damit laden wir genau jene Programmierungen als erste ein, auf die unsere Aufmerksamkeit gerichtet ist, in diesem Fall wäre es Mangel oder Krankheit. Indem wir diesen Automatismus überwinden, gelingt es uns, den Fokus bewusst und konsequent auf „positive“ Information und deren Manifestation, auf das Wünschenswerte auszurichten.

Heilung

Am Schluss deiner Frage sprichst du die Heilung des Kollektivs an. Die Heilung des Massenbewusstseins geschieht als natürliche Folge der Heilung des individuellen Bewusstseins. Das ist so, weil jede einzelne, aus Erfahrung gewonnene Überzeugung automatisch ins kollektive Bewusstsein fließt und dort als „Programm“ gespeichert bleibt. Dadurch werden alte Programmierungen im Massenbewusstsein neutralisiert und durch neue ersetzt. Die alten Glaubenssätze werden ersetzt, weil die lichtvolleren Programmierungen auf Grund ihrer höheren Schwingungsrate die Gedankenmuster von geringerer Schwingung absorbieren oder neutralisieren. Es ist wie beim Spiel mit Licht: Das hellere Licht durchdringt das schwächere und macht es gleichsam wirkungslos. Die neuen Informationen oder „Programme“ im kollektiven Bewusstsein stehen dann jedem Menschen zur Verfügung und bewirken somit auch die allmähliche Gesundung all jener, die sich nicht um die Funktionsweise ihres Bewusstseins kümmern und noch gänzlich ins Massenbewusstsein eingebunden sind.
Das bringt mich zu einer Schlussfolgerung in dieser interessanten Diskussion, die, so hoffe ich, unter vielen Lesern weitergeführt wird: Wir heilen das kollektive Bewusstsein und damit unsere Nächsten, indem wir uns selbst heilen.

Ich möchte mich nochmals für deine Anregungen bedanken.
Alles Liebe,
Beat




 
Quellen und Verweise:
http://www.elraanis.de/frontend/shop_list.php4?bgparam=1&category=sn
 
Seitenanfang Übersicht     E-Mail versenden Druckansicht
 
 
Copyright © 2002 Elraanis Verlag, Alle Rechte vorbehalten