Sie haben einen Beitrag zu    Literatur  ausgewählt:
 
Autor: Claudius Kern
erschienen: 19.12.2002
Herausgeber: Elraanis Verlag
 

Das Besondere an Anastasia

AnastasiaWas ist der Zauber ihrer spirituelle Macht, die ich überraschend stark spüre? Ist sie die spirituell machtvollste inkarnierte Frau unserer Zeit überhaupt?

Weitaus stärker als Amatschi, Chris Griscom oder Jasmuheen, aber alles andere als eine Konkurrenz dazu. Unter den Männern nur vergleichbar mit Babaji, der aber nicht mehr in unserer 3D-Welt ist. Vielleicht sogar eine Art integrale End-Zeit-Mischung aus ihm, einem weiblichen Jesus, Krishna, Mahatma Gandhi und Rudolf Steiner. Dabei ein Mensch, aber anders als Sai Baba oder Osho – die ich allein schon deshalb weniger mag, weil sie einen Guru-Kult um sich zugelassen haben. Deren Persönlichkeitskult zeugt nur davon, daß sie selbst ihrem Egotrip, ihrer Eitelkeit auf den Leim gegangen sind. Ganz abgesehen u.a. von Sai Babas pädophiler bzw. Oshos pseudobefreiender Sexsucht.


Vladimir Megre

Schöngeistige Lehren und konkrete Wege

Die Bücher von W. Megre zeichnen Anastasia farbenreich, als eine wahre Göttin, aber nicht eine unerreichbare, sondern als eine, die uns an unsere eigene Göttlichkeit erinnern will, an unsere eigene Macht, die wir für das sprichwörtliche Linsengericht an unsere geistige Umnachtung und Verweltlichung abgegeben haben. Eine ihrer Besonderheiten ist es, daß sie ohne Behausung in der eiskalten Taiga als Eremitin lebt. In Einklang mit aller Natur und ohne jede Spur von äußerer Technik – ein Mensch des Ursprungs, wie Adam und Eva!

Anastasia speist uns nicht ab mit schöngeistigen Lehren über Erleuchtung und Universum, sondern weist uns die einfachsten und wirkungsvollsten Wege der Grundbedürfnisbefriedigung wie Heilung, Klimaschutz, Ernährung, Friedenssicherung, Kommunikation, Bildung und Erziehung inmitten eines möglichen, ganz konkreten Paradieses, das sie mit uns errichten will. HIER ist unsere Welt, die momentan beste unserer Wahl.

An unsere Göttlichkeit erinnert sie uns am meisten im Buch „Schöpfung“, in dem sie über die Einzigartigkeit des Menschen erzählt und in Form ihrer Schauungen sagt, daß das Urbild des Menschen als einziges etwas von allen Teilen des Universums in sich trägt, potentiell freier und mächtiger als alle übrigen intelligenten Wesenheiten im gesamten Universum.

Das ist eine sehr starke Behauptung - auch Jakob Lorber geht davon aus, Daskalos bestätigt es und andere große Weise. Doch es ist eine Behauptung, die wir Menschen, nur glauben oder verwerfen können. Ich will daraus nichts vorschnell ableiten. (Doch, daß wir Menschen irgendwie einzigartig sind, ist auch klar – zumindest nicht minder als andere Wesenheiten mit ihrem (relativ) freien Willen.)


Ausschnitt aus Buchcover

Der Steiner-Aspelt im Wirken von Anastasia

Das Besondere an Steiner ist für mich, daß er besonderes Augenmerk auf unser Lebensmilieu legte: Geldwesen, Erziehung und Bildung, Politik, Agrarwesen, Bauen, Kunst, Mythologie, goethesche (einfühlende statt trennende) Wissenschaft, Erkenntnisgewinnung und Harmonik etc.
Hier setzt ebenso Anastasia an, wenn sie auch noch nicht die Gelegenheit hatte, sich uns derart detailliert über alle diese Gebiete mitzuteilen. Aber dieses Konkrete und zugleich total Einfache und Natürliche (viel mehr noch als bei Steiner) ist es, was mich ganz besonders bei ihr fasziniert.

Wie an kurzen Passagen gezeigt wird, könnte sie auch hochgelehrt sprechen (wobei ich etwa Ken Wilber und die Exponenten der Transpersonalen Psychologie nicht außer acht lassen möchte). Doch zum einen will sie allgemeinverständlich bleiben, und zum anderen sorgt ihr Berichterstatter Wladimir Megre dafür, daß sie sich möglichst einfach und konkret ausdrückt in absoluter Naturbezogenheit und Natürlichkeit.
Endlich jemand, der nicht immer wieder auf irgendwelche Objekte und Werkzeuge zurückgreift, endlich jemand, der praktisch aufzeigt und nicht nur darüber redet und philosophiert, daß wir sämtliche Wünsche, Defizite aus uns selbst erfüllen können und immer weniger über den Umweg mit der Technik. Insofern das, was Steiner wollte, aber sich noch nicht ganz zutraute.


Bild

Tiefenökologie auf neuer Basis

Anastasia stellt auch das eminent wichtige Gebiet der „Tiefenökologie“ auf eine neue, noch wesentlich fruchtbarere Basis. Sie zeigt die ganze Tiefe und Weite dieses Horizonts, dessen Wurzeln bei unseren längst vergessenen Urahnen und dessen Möglichkeiten für unsere planetare Zukunft.
Daß sie Aspekte wie die unserer „Atemgurus“ bisher nicht erwähnte, liegt wohl nicht an ihr, sondern daran, daß der Raum der schriftlichen Vermittlung begrenzt und stückwerkhaft ist.
Vor allem aber ist sie eine Frau, endlich eine Frau!
Männer haben wir ja schon genug, die uns das Licht zu reichen versuchen.
Für mich ergänzt sie das auf der weiblichen Seite, was Drunvalo und Gregg Braden auf der männlichen aufzubauen im Begriff sind. In ihrer Voll-Weiblichkeit verkörpert sie genau den „hundertvierundvierzigsten“, unberechenbaren nach den 143 möglichen, berechenbaren männlichen Wegen (nach Drunvalo – nicht so ernst gemeint, aber bezeichnend).
Der dritte Punkt hängt für mich mit ihrer Macht zusammen. Ich habe ein sicheres Gefühl, daß meine Unternehmungen in ihrem Sinne (der ja alles Lebensfördernde umfaßt) gelingen können, wenn sie in der richtigen Über-Ein-Stimmung mit dem Universum geschehen.


 
Seitenanfang Übersicht     E-Mail versenden Druckansicht
 
 
Copyright © 2002 Elraanis Verlag, Alle Rechte vorbehalten