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Autor: Kanchan
erschienen: 18.07.2013
Herausgeber: Elraanis Verlag
 

Sri Muniraja

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Bau eines modernen Hospitals

Auf den ersten (oder auch zweiten) Blick wirkt MUNIRAJI, einer der langjährigen Schüler von BABAJI, ganz „normal“. Er führt ein Transportunternehmen und hat eine große Familie.

Er wird u.a. angesehen als Verkörperung von DATTATREYA (siehe Bild S. 45), einer hinduistischen Gottheit mit den drei Gesichtern Gottes: Brahma, dem Schöpfer, Vishnu, dem Erhalter und Shiva, dem Zerstörer und Erneuerer. DATTATREYA gilt auch als der erste Lama auf Erden, dessen Aufgabe es ist, die Menschheit zurück zum Licht, zu Gott, zu führen.
In einer seiner anderen Inkarnationen war er Lahiri Mahasaya, der Guru von Yoganandas Meister Sri Yukteswar.
Ich selbst konnte MUNIRAJIS Größe nur andeutungsweise erahnen, als ich sah, wie der über 8O Jahre alte und gehbehinderte Priester von BABAJI, SHASTRIJI, selbst ein großer Weiser, sich der Länge nach vor ihm auf den Boden legte und demütig dessen Füße berührte.
In MUNIRAJIS Gegenwart fühlt man sehr viel Frieden (es sei denn, man hat irgendwelche Prozesse am Laufen). Wie auch BABAJI, ist er ein wunderbarer Spiegel, reflektiert das eigene Selbst. Er spricht ganz wenig, so als sei sein Geist leer. Auch lehrt er uns ohne große Worte, was es heißt, ohne Anhaftung zu leben.
Der ganze Tag ist der Verrichtung alltäglicher Pflichten, der Verehrung Gottes und der liebevollen Fürsorge für die Mitmenschen geweiht. Voller Toleranz weist er einen spirituellen Weg auf der Basis allgemein gültiger Menschlichkeit und zeigt uns Schritte, die die persönliche Entwicklung und eigene Neigungen berücksichtigen.
Täglich bekommt er Briefe von Hilfesuchenden aus aller Welt und beantwortet sie ganz liebevoll. Wer es eiliger hat, greift zum Telefonhörer und kann dann mit dem Meister selbst sprechen. Auch sein Haus steht jedem Besucher offen.
Einen Monat, bevor BABAJI Seinen Körper am Valentinstag 1984 verließ, wünschte Er, daß alle im Ashram Anwesenden MUNIRAJI mit besonderem Respekt, wie einen großen Heiligen empfangen, sich vor ihm verbeugen und eine Puja (religiöse Andacht) vor ihm abhalten sollten.
So legte BABAJI, wissend, daß Er bald gehen würde, Seinen „Nachfolger“ fest, der u.a. jetzt die Aufgabe hat, die Ashrams in HAIDAKHAN und CHILIANAULA zu leiten.
Auch hatte er die Aufsicht über den Bau eines modernen Hospitals, das gemäß BABAJIS Wunsch errichtet wurde, um den Menschen in dieser medizinisch vollkommen unterversorgten Region zu helfen.
Von Zeit zu Zeit reist MUNIRAJI u.a. auch nach Europa in die verschiedenen BABAJI-Ashrams, um dort seinen Segen zu erteilen und große Feuerzeremonien (yagyas) abzuhalten.



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Chandan-Zeremonie

PFINGSTEN 1990. Es ist fünf Uhr morgens und noch dunkel. In einer Warteschlange stehe ich mit vielen anderen Menschen vor dem Ashramgebäude in Rieferath und singe das OM NAMAH SHIVAY. Im Wohnzimmer des alten Fachwerkhauses hält MUNIRAJI die kleine Chandan-Zeremonie ab, wobei er jedem einen Punkt mit Sandelholzpaste und Kumkum auf die Stirn aufträgt, um auch alte Verhaltensmuster aufzulösen.
Zum ersten Mal begegne ich persönlich diesem großen Meister, von dem ich schon so viel gehört habe, und spüre seine Berührung, während er meinen Kopf hält.
Wer noch einen Platz in dem kleinen Raum findet, kann sich setzen und der Zeremonie bis zum Schluß beiwohnen. Ich habe Glück, darf bleiben und kann mich ganz dieser heiligen Schwingung hingeben. Dermaßen aufgeladen gehe ich zum großen Zelt (damals gab es noch nicht die wunderbare Kirtanhalle), um am Arati, der Lichtzeremonie, teilzunehmen.
Einige hundert Menschen, die von nah und fern angereist sind, singen mit Begleitung von Harmonium, Rasseln, Zimbeln und Trommeln BHAJANS, Lieder zur Verehrung des Göttlichen.
Obwohl es indische Musik ist, kommt mir alles so vertraut vor. Auch sind die meisten Texte sehr einfach und leicht erlernbar, weil sie ständig wiederholt werden.
Die Schwingung baut sich immer stärker auf. Ich spüre, wie mein Körper vibriert zu diesen rhythmischen Klängen, die pure Lebensfreude ausdrücken. „Ganz anders, als in einem ‘normalen’ Gottesdienst“, denke ich.
Als dann MUNIRAJI das Zelt betritt, ist es für mich, als würde die Sonne aufgehen. Schnell bildet sich wieder eine lange Reihe, um „pranam“ (eine Verbeugung) vor ihm zu machen, seinen Segen und auch etwas „prasad“ (gesegnete Speise), d.h. eine Frucht, Nüsse oder auch eine andere Gabe zu erhalten. Jeder bekommt das, was für ihn genau richtig ist.
Auch hierbei finden schon wieder Prozesse und „lilas“ (göttliche Spiele), statt, die von ihm inszeniert werden, genauso, wie es bei BABAJI ablief. Alle alten Muster werden hochgeholt, jeder wird mit seinem Ego konfrontiert. Wer einen Blickkontakt mit dem Meister erzwingen will, ist frustriert, denn MUNIRAJI schaut über ihn hinweg oder unbeteiligt zur Seite. Einfach zu sein, sich dem Göttlichen vollkommen zu übergeben - ohne Wunschvorstellungen in dem Vertrauen, daß alles gut ist, was geschieht und alles angenommen werden kann, so verstehe ich BABAJIS Botschaft:
OM NAMAH SHIVAY.


Nicht festzuhalten

Als die Reihe an mir ist, kommen mir zig Gedanken in den Sinn, obwohl ich mich doch vollkommen leer machen wollte. Muniraji schenkt mir eine Sandelholz-Mala (Gebetskette mit 108 Perlen). Überglücklich und zutiefst dankbar bin ich für diesen Schatz.

Doch auch an diesem Geschenk sollte ich lernen, nicht festzuhalten, denn als ich ein Jahr später in Indien in einem Nachtzug unterwegs war, stellte ich beim Aussteigen fest, daß mein Rucksack aufgeschlitzt und n u r d i e s e Mala gestohlen war! Ich dachte damals, sie sei im Rucksack sicherer als um meinen Hals. Es fiel mir sehr schwer, diesen Verlust hinzunehmen, aber ich mußte erkennen, daß es eben niemals eine hundertprozentige Sicherheit gibt und daß uns letztlich nichts wirklich gehört, alles wird uns nur für eine gewisse Zeit gegeben. So ist das auch mit Menschen, Partnern, Kindern. Niemals haben wir Anspruch auf irgend etwas. Je eher uns das klar wird, desto weniger leiden wir. Ich denke, daß das schon eine bewußt gewollte Vorübung für das war, was sich später in meinem Leben ereignen sollte.
Für mich war das wieder ein ganz klares „lila“, denn nüchtern betrachtet ist es doch absurd, daß jemand eine Holzkette von geringem materiellen Wert stiehlt und alle wertvolleren Dinge übersieht.

Während dieser Tage im Ashram befinde ich mich in einem völlig anderen space, spüre wie die Gegenwart des Meisters mich in meiner Wahrnehmung viel subtiler, z.T. richtig hellsichtig werden läßt. Durch die hohe Schwingung schlafe ich nachts kaum und habe viele Träume von MUNIRAJI.

Nachmittags gibt es Gelegenheit, mit ihm persönlich zu sprechen. Dazu kann man sich in eine Liste eintragen, was ich auch tue. Ab einer bestimmten Zeit muß man sich dann vor seinem Raum anstellen. Da ich mich für eine Karma-Yoga-Aufgabe gemeldet habe, dem Beaufsichtigen der Kinder, komme ich erst ziemlich spät. Vor mir wartet noch eine ganze Schlange, aber es heißt, daß nur noch einer vorgelassen wird. Wie erstaunt bin ich, als dann mein Name aufgerufen wird. Ich spüre, daß einige sich ungerecht behandelt fühlen, haben sie doch die ganze Zeit über brav angestanden. Und nun komme ich als Letzte und darf sofort mit MUNIRAJI sprechen. Immer wieder erfahre ich, daß die göttlichen Gesetze anders funktionieren als die menschlichen und so unsere Erwartungen zunichte machen. Besonders von einer Frau bekomme ich das zu spüren. Sie meint, ihr Problem wäre das Wichtigste und MUNIRAJI solle das sofort lösen. Sie kocht förmlich vor Wut, fühlt sich zurückgesetzt und will ihren Unmut darüber bei verschiedenen Leuten loswerden. Aber „zufällig“ hat keiner Zeit, sich ihren Ärger anzuhören. Nach dem abendlichen Arati strahlt sie mich an und erzählt mir, daß MUNIRAJI ihr die Antwort auf ihre so wichtige Frage telepathisch gegeben hätte.
Für sie war sicher die Lektion dran, Geduld zu lernen und sich auch das Thema „Neid“ anzuschauen sowie das Vertrauen in die göttliche Führung zu entwickeln, daß zur rechten Zeit das Richtige geschieht, wenn man den eigenen Willen, das Ego, losläßt: OM NAMAH SHIVAY - ich übergebe mich dem göttlichen Willen.
Wieder ein wunderbares „lila“, bei dem wir uns unsere Schattenseiten anschauen dürfen, um dann etwas zu transformieren.

Eine andere Kostprobe von MUNIRAJIS Fähigkeiten bekam ich anläßlich seines Besuchs 1994 im holländischen Ashram, wohin mich Freunde im Auto mitnehmen wollten. Zu dieser Zeit ging es mir so schlecht, daß ich das Angebot zu meinem tiefsten Bedauern ablehnen mußte. So fuhr die Gruppe ohne mich los.


Begegnung mit dem Meister

In der darauffolgenden Nacht träumte ich von MUNIRAJI: Ich war bei ihm in Holland, machte „pranam“ vor ihm, woraufhin er meine Hände ergriff und seine Freude über mein Kommen äußerte.
Als ich erwachte, war ich vollkommen schmerzfrei und energiegeladen. Mir war klar, ich mußte nach Holland fahren. Sofort besorgte ich mir am Bahnhof eine Liegewagenkarte für den Nachtzug. Am nächsten Tag erreichte ich den Ashram, der nahe Loenen wunderschön in einem Waldgebiet liegt.
Gerade begann die Feuerzeremonie. Meine Freunde glaubten ihren Augen nicht zu trauen, als sie mich erblickten. Da stand ich putzmunter - weggeblasen war alle Krankheit und Schwäche. Weil ich wußte, daß es in der ganzen Umgebung kein einziges freies Quartier mehr gab, hatte ich für den gleichen Abend mein Rückfahrt- Ticket gelöst. Doch im Zimmer einer Freundin war „zufällig“ noch e i n Bett frei - ein Geschenk für mich und die Aufforderung zu bleiben. Noch monatelang hielt die Energie, die mir MUNIRAJI übertragen hatte, in meinem Körper an.

Auch in anderen „Träumen“ habe ich seine Energie direkt spüren dürfen und „Kostproben“ von seinem allumfassenden Wissen bekommen, so z.B. 1991, als ich mit meinem damaligen Mann Jo eine Indienreise unternahm. Sie sollte uns auch für eine Woche nach Haidakhan in den Ashram von BABAJI führen. Auf dem Weg dorthin suchten wir MUNIRAJI vorher in seinem Shop auf.
Damals war ich noch sehr schüchtern, besonders im Umgang mit Heiligen. Mein Innerstes wollte sich ihm zu Füßen werfen, doch mein Verstand sagte mir, daß das in einem normalen Laden, in dem wahrscheinlich viele Leute zugegen waren, doch nicht so recht passend sei.
Als ich ihm dann tatsächlich mit klopfendem Herzen gegenüberstand, machte ich einen Kompromiß, eine halbe, verkrampfte Verbeugung, während die Begrüßung mit Jo völlig locker verlief. Der hatte ja auch nicht meine Probleme, denn er sah MUNIRAJI nur als einen netten Onkeltyp, mit dem er sich scherzend unterhielt. Der Meister fragte ihn nach unseren Plänen (obwohl er sie natürlich schon kannte), woraufhin ihm Jo auch bereitwillig alle Orte aufzählte, die wir besuchen wollten. Daraufhin sagte MUNIRAJI spontan und ganz klar: „No“, was er noch mit einer kategorischen Handbewegung unterstrich. Wir sollten nach Haidakhan, hinterher nach Chilianaula gehen und sonst nirgendwohin. Im letzteren würde es uns sehr gut gefallen, es gäbe dort phantastisches Essen, fügte er noch mit einem unergründlichen Lächeln hinzu.
Nachdem unsere Audienz beendet war, sagte Jo zu mir: „Dieser MUNIRAJI ist zwar ganz nett, aber ich lasse mir von ihm doch nicht meine Pläne durcheinanderbringen und vorschreiben, wo ich hinzufahren habe. Meinetwegen können wir noch ein paar Tage CHILIANAULA einschieben, wenn es da so gutes Essen gibt, aber dann fahren wir weiter.“
Während der Nacht hatte ich dann einen intensiven „Traum“ von der Begegnung mit dem Meister. Nun konnte ich endlich, wie mein Innerstes es wollte, „pranam“ vor ihm machen.


Im Ashram

Daraufhin legte er ganz lange segnend seine Hände auf meinen Kopf. Die Berührung war sehr real, und ich spürte sie physisch noch den ganzen Tag über.
CHILIANAULA, ein Dorf in der Nähe von Ranikhet, liegt höher als HAIDAKHAN, und bei guter Sicht kann man von dort aus die schneebedeckten Gipfel des Himalaya-Gebirges bewundern. Dieser Ashram hat einen völlig anderen Charakter als HAIDAKHAN.
Zum einen gibt es einige Geschäfte drum herum, keinen Fluß, das Klima ist kühler. Auch hier waren wegen der Monsunzeit nur wenige Menschen anwesend.
Der Tagesablauf ist in allen Ashrams gleich. In CHILIANAULA gibt es einen großen Tempel, dessen Bau BABAJI selbst beaufsichtigt hat und der eine Attraktion für die ganze Umgebung darstellt. Täglich kommen Touristenbusse zu dieser Sehenswürdigkeit.
In YOGANANDAS „Autobiographie eines Yogi“ ist zu lesen, daß BABAJI Seinem Schüler LAHIRI MAHASAYA einen alten Wunsch erfüllt und ihm einen goldenen Palast manifestiert hat. Das soll genau an dieser Stelle geschehen sein.
Jeden Morgen ging ich zum Arati in den Tempel, Jo niemals. Der Pujari (Priester) gab mir jedesmal zwei Stück prasad, wovon ich Jo eins abgab, was offensichtlich auch für ihn bestimmt war, und das er auch immer gerne annahm.
Tagsüber wurde dann wieder das übliche Karma-Yoga ausgeführt. Während die Männer schwere Steine schleppten, um eine Mauer zu errichten, hatte ich mit dem Blumendienst leichte Arbeit.
Jo zog es vor, nach draußen zu gehen, um mit einem Shopbesitzer Schach zu spielen oder einen Bummel nach Ranikhet zu machen. Pünktlich zum Mittagessen fand er sich dann wieder ein.
Wie es in indischen Ashrams Sitte ist, setzt man sich in Reihen auf den Fußboden, der Koch kommt mit den Töpfen und füllt eigenhändig auf.
Das Essen war, wie MUNIRAJI es angekündigt hatte, wirklich sehr schmackhaft, aber nicht sehr reichlich. Jo schien ziemlich hungrig zu sein, denn auch geistige Arbeit, wie das Schachspielen, verbraucht ja Kalorien. Der Koch kam zu einer Nachschlagrunde. Erwartungsvoll schaute Jo den Küchenmeister an. Alle bekamen etwas, nur Jos Teller wurde übersehen. Der schäumte vor Wut und meinte: „Das hat der Koch absichtlich getan, weil ich kein Karma-Yoga gemacht habe.“ Das war natürlich Unsinn, denn der Koch konnte das ja nicht gesehen haben, aber er war ein Werkzeug in dieser Situation - und so bekam jeder seinen Lohn, den er verdient
hatte. Wieder ein wunderbares „lila“ und eine Lehre, die Jo auch sogleich kapierte.
Mir fiel MUNIRAJIS unergründliches Lächeln ein, als er das besonders gute Essen in CHILIANAULA betonte.

Nach drei Tagen war die Toleranzgrenze bei Jo erreicht, er mußte flüchten, hielt es im Ashram nicht mehr aus und ließ sich durch nichts erweichen noch länger zu bleiben, erst recht nicht durch die Aussicht auf MUNIRAJIS Besuch am nächsten Tag zum GURU-PURNIMA-FEST (dem Fest des Meisters), von dem er sich wohl irgendwie hintergangen fühlte (zumindest was das gute Essen anbelangte).

So ging ich am folgenden Morgen schweren Herzens mit Jo nach Ranikhet, von wo aus uns der Bus zur nächsten geplanten Station bringen sollte.
Hier folgte das nächste „lila“. Zwar stand der Bus bereit und war auch schon fast besetzt, aber der Fahrer fehlte. Wir mußten zwei Stunden auf ihn warten, eine Zeit, in der ich mir natürlich meine Gedanken machte, weshalb wir nicht wegkamen. Mir wurde noch einmal die Chance geboten umzukehren, die ich nicht ergriff, weil ich Jo nicht verletzen wollte. Schließlich setzte sich der Bus in Bewegung und hatte bis zu
unserem nächsten Zielort mehrere Reifenpannen. Ich glaubte nicht an einen „Zufall“.
Mitten in der Nacht landeten wir in einem Hotel, wo ich am nächsten Morgen mit einer Allergie, die sich über den ganzen Körper ausgebreitet hatte und sehr schmerzhaft war, aufwachte. Meine Energie und Top-Form, die ich im Ashram hatte, war vollkommen verschwunden. So klapperten wir die geplante Route ab bis zu unserem letzten Ziel - Nepal. Dort bekam ich eine Tropenkrankheit, bin fast daran gestorben, aber BABAJI hat mich gerettet, wie mir ein Jahr später SHASTRIJI, BABAJIS hellsichtiger Priester, erzählte. Und MUNIRAJI hat das alles auch schon vorausgesehen, wollte mich davor bewahren, hatte sozusagen angeordnet, daß wir nicht weiterfahren sollten.
Damals habe ich den Weg des Leids gewählt, heute möchte ich nur noch Wege der Freude gehen, denn das ist es, was auch Gott für uns will.




Nachtrag:

Ein weiteres Beispiel von der wunderbaren göttlichen Führung: Nach einer Pause von zehn Jahren war meine Sehnsucht nach HAIDAKHAN so groß, daß ich beschloß, in diesem Jahr ab Mitte März für drei Monate hinzufahren. Jedes Frühjahr wird dort neun Tage lang das Fest zu Ehren der Göttlichen Mutter (NAVARATRI) begangen, das viele Menschen anzieht und das auch ich gern miterleben wollte. So buchte ich letzten Monat einen Flug bis Delhi und vertraute darauf, daß BABAJI mir Hilfe schicken und mich nicht alleine weiterreisen lassen würde. Diese kam dann auch prompt. Bei dem Yoga-Seminar, das ich letztes Wochenende besuchte, war ich mit einer Frau im Zimmer untergebracht, die mein Reiseziel hat und wunderbarerweise auch noch am selben Tag mit der gleichen Maschine fliegt. Als wir das herausfanden, mußten wir schallend lachen und bedankten uns bei BABAJI für Seine liebevolle Fürsorge.
Ohne Erwartungen, ganz offen für meine „Lehrzeit“ im Ashram möchte ich sein.
Trotzdem habe ich das Gefühl, daß sich für meinen persönlichen Weg ganz viel ereignen wird. Vielleicht bringt mich der äußere Meister, BABAJI bzw. MUNIRAJI, meinem inneren Meister wieder ein Stück näher.

BHOLE BABA JI JAI!. MAHA MUNIRAJ MAHARAJ KI JAI!


 
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