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Autor: Kanchan
erschienen: 01.09.2000
Herausgeber: Elraanis Verlag
 

Om namaha shivaya

BabajiBabaji sowohl Mahaprabhuji - der große Herr - als auch Bhole Baba - der einfache Vater, ist den ELRAANIS-Lesern ja schon von den Ausgaben 4, 9 sowie durch einen sehr ausführlichen Bericht im Band 5 bekannt.
Er wird beschrieben als Shiva-Mahavatar (Inkarnation des Gottes Shiva), der zum Wohle der Mensch heit in Krisenzeiten erscheint, wobei ER sich in einem beliebigen Körper ohne menschliche Geburt manifestiert. So geschehen auch 1970 , wo ER als etwa 20jähriger Jüngling in einer Höhle in HAIDA- KHAN; Nordindien, Weissagungen gemäß, in tiefer Meditation sitzend gefunden wurde.
Am 14.2.1984 verliess BABAJI seinen Körper wieder, nachdem Schüler aus der ganzen Welt und aller Religionen zu Ihm gekommen waren, teils durch Träume oder Visionen gerufen. Nun war es an ihnen, Sein Werk, wozu ER den Samen gelegt hatte, fortzuführen.
BABAJI sagte, ER würde jetzt Seine Schüler aus früheren Leben rufen. Und es gibt unendlich viele Geschichten, wie ER das auch heute noch tut.
Hier ist der Beginn meiner Geschichte mit meinem Meister BABAJI:
„Zufällig“ war ich 1989 auf die Bücher „Unergründlich tief wie das Meer“ (108 Begegnungen mit Ba- baji) und „BABAJI - Pforte zum Licht“ gestoßen, in denen Gertraud Reichel Begegnungen mit BA- BAJI zusammengefaßt hat. Ich war von diesen Berichten dermaßen berührt, daß ich sofort be- gann, das Mantra „OM NAMAH SHIVAY“ zu rezitieren, das BABAJI Seinen Schülern empfahl, weil es den Geist klärt, hilft, sich auf höhere Schwingungen einzustellen und zudem großen Schutz, so- gar vor Atombomben, bietet. Ich stellte bald eine positive Veränderung bei mir fest.
Fast ein Jahr später hörte ich von einem Babaji-Kreis in Berlin, wo jeden Samstag Arati (Lichtzeremonie) durchgeführt wird. Dieser Gottesdienst wird in der alten heiligen Sanskritsprache gesungen und von Instrumenten begleitet. Dabei werden dem Göttlichen symbolisch alle Elemente geopfert als Dank für das, was wir erhalten. Obwohl ich vom Text her nichts verstand, fühlte ich einen bis dahin nie gekannten Frieden in mir und hätte ewig in dieser wunderbaren Schwingung sitzen bleiben kön- nen. Meine Seele war zu Hause angekommen - bei BABAJI, der schon in vielen Leben mein Meister war, wie mir SHASTRIJI, der alte weise Priester, erzählte.
Bewußt hatte ich keinen Meister gesucht, aber die Zeit war reif, dass BABAJI wieder in mein Leben kommen konnte.
Von nun an ging es in rasantem Tempo weiter. Im nächsten Frühjahr fuhr ich das erste Mal in den deutschen Babaji-Ashram nach Rieferath, wo SHASTRIJI und MUNIRAJI zu Besuch erwartet wur- den.
MUNIRAJI, selbst ein sehr großer Meister, ist der langjährigste Schüler von BABAJI und leitet jetzt die indischen Ashrams seit BABAJI Seinen Körper verlassen hat. Viele wunderbare Dinge sind in diesen Tagen in Rieferath passiert. Doch das ist eine andere Geschichte.


BabajiEin Jahr später sollte mein größter Traum in Erfüllung gehen: Eine Reise nach HAIDAKHAN, in den indischen Ashram, in dem BABAJI am meisten gewirkt hat.
Über Frankfurt flog ich mit meinem damaligen Mann Jo nach Dehli. Auch hier hatte ich wieder das Gefühl des Nachhausekommens.
In vielen Läden sah ich Bilder von Shiva in den verschiedensten Aspekten. Es war, als grüßte mich BABAJI von überall.
Unser nächstes Ziel sollte HALDWANI sein, eine Kleinstadt in Nordindien, in der auch MUNIRAJI wohnt und seinen „Shop“ hat, ein Transportunternehmen. Er ist ein Beispiel dafür, daß man das weltliche Leben durchaus mit dem spirituellen in Einklang bringen kann.
Von den verschiedenen Möglichkeiten dort hinzukommen, wählten wir die ca. achtstündige Busfahrt.
Da wir keinen Fahrplan hatten, machten wir uns schon sehr früh morgens auf den Weg zum Busbahnhof, auf dem verwirrend viele Busse standen, aber keines der Fahrtziele konnten wir lesen, denn alles war in Hindi geschrieben.
Was nun? Wir standen etwas ratlos herum, als uns ein junger Inder in astreinem Englisch nach unserem Ziel fragte. Als wir „Haldwani“ angaben, meinte er spontan: „Zu Sri MUNIRAJI? Ich will auch dorthin.“ Mir blieb fast der Mund offen stehen. Das gab es doch gar nicht! Mitten in dieser Millionenstadt und bei dem Gewimmel auf dem Bahnhof diese Begegnung! So ein „Zufall“!
Der nette Inder erklärte sich sofort bereit, die Tickets zu besorgen. Ich sah, wie er zwei für uns, eins für sich löste , und auch noch unser Gepäck auf dem Dach des Busses verstaute. Dann wurde auch schon zum Einsteigen aufgerufen. Wir nahmen unsere Plätze ein, der Inder aber war plötzlich ver- schwunden und fuhr auch nicht mit. Mir kam sofort der Gedanke, dass das nur ein Engel gewesen sein konnte, der uns helfen sollte, schnell nach Haldwani zu kommen. Heute, nachdem ich so viele Geschichten gehört habe, dass BABAJI sich öfter auch in einem beliebigen Körper manifestiert, schließe ich die Möglichkeit nicht aus, dass ER uns höchstpersönlich dort begegnet war.
(Übrigens habe ich immer ungewöhnliche Hilfen bekommen auf dem Weg in einen der Babaji Ashrams, die es ja weltweit gibt).
Bei MUNIRAJI angekommen, empfahl er uns den Weg durch das Flusstal statt über die Berge nach Haidakhan zu nehmen, was meinem innigsten Wunsch entsprach.
Wider Erwarten, es war ja Monsunzeit, führte der Gautama Ganga wenig Wasser, so dass wir die mehrmaligen Überquerungen gefahrlos wagen konnten. Zusammen mit den beiden Trägern, die wir auf MUNIRAJIS Geheiß angeheuert hatten, sang ich das „OM NAMAH SHIVAY“, das von den blaugrünen Bergen widerzuhallen schien. Ich genoss die fantastische Landschaft mit den Felsen, herabstürzenden Wasserfällen, dem Flussbett, das alles schien nicht wie von dieser Welt zu sein. Ein leichter Sprühregen begann, und im Dunst erschien nach etwa zweistündigem Fußmarsch auf der rechten Uferseite der hochgelegene Tempel mit dem Ashram, zu dem die 108 Stufen führen, wie ich es schon so oft in meiner Fantasie gesehen hatte.
Aber dies hier war nun Realität. Tränen der Dankbarkeit und des tiefsten Berührtseins flossen mir über die Wangen.Ein Jahr später sollte mein größter Traum in Erfüllung gehen: Eine Reise nach HAIDAKHAN, in den indischen Ashram, in dem BABAJI am meisten gewirkt hat.
Über Frankfurt flog ich mit meinem damaligen Mann Jo nach Dehli. Auch hier hatte ich wieder das Gefühl des Nachhausekommens.
In vielen Läden sah ich Bilder von Shiva in den verschiedensten Aspekten. Es war, als grüßte mich BABAJI von überall.
Unser nächstes Ziel sollte HALDWANI sein, eine Kleinstadt in Nordindien, in der auch MUNIRAJI wohnt und seinen „Shop“ hat, ein Transportunternehmen. Er ist ein Beispiel dafür, daß man das weltliche Leben durchaus mit dem spirituellen in Einklang bringen kann.
Von den verschiedenen Möglichkeiten dort hinzukommen, wählten wir die ca. achtstündige Busfahrt.
Da wir keinen Fahrplan hatten, machten wir uns schon sehr früh morgens auf den Weg zum Busbahnhof, auf dem verwirrend viele Busse standen, aber keines der Fahrtziele konnten wir lesen, denn alles war in Hindi geschrieben.
Was nun? Wir standen etwas ratlos herum, als uns ein junger Inder in astreinem Englisch nach unserem Ziel fragte. Als wir „Haldwani“ angaben, meinte er spontan: „Zu Sri MUNIRAJI? Ich will auch dorthin.“ Mir blieb fast der Mund offen stehen. Das gab es doch gar nicht! Mitten in dieser Millionenstadt und bei dem Gewimmel auf dem Bahnhof diese Begegnung! So ein „Zufall“!
Der nette Inder erklärte sich sofort bereit, die Tickets zu besorgen. Ich sah, wie er zwei für uns, eins für sich löste , und auch noch unser Gepäck auf dem Dach des Busses verstaute. Dann wurde auch schon zum Einsteigen aufgerufen. Wir nahmen unsere Plätze ein, der Inder aber war plötzlich ver- schwunden und fuhr auch nicht mit. Mir kam sofort der Gedanke, dass das nur ein Engel gewesen sein konnte, der uns helfen sollte, schnell nach Haldwani zu kommen. Heute, nachdem ich so viele Geschichten gehört habe, dass BABAJI sich öfter auch in einem beliebigen Körper manifestiert, schließe ich die Möglichkeit nicht aus, dass ER uns höchstpersönlich dort begegnet war.
(Übrigens habe ich immer ungewöhnliche Hilfen bekommen auf dem Weg in einen der Babaji Ashrams, die es ja weltweit gibt).
Bei MUNIRAJI angekommen, empfahl er uns den Weg durch das Flusstal statt über die Berge nach Haidakhan zu nehmen, was meinem innigsten Wunsch entsprach.
Wider Erwarten, es war ja Monsunzeit, führte der Gautama Ganga wenig Wasser, so dass wir die mehrmaligen Überquerungen gefahrlos wagen konnten. Zusammen mit den beiden Trägern, die wir auf MUNIRAJIS Geheiß angeheuert hatten, sang ich das „OM NAMAH SHIVAY“, das von den blaugrünen Bergen widerzuhallen schien. Ich genoss die fantastische Landschaft mit den Felsen, herabstürzenden Wasserfällen, dem Flussbett, das alles schien nicht wie von dieser Welt zu sein. Ein leichter Sprühregen begann, und im Dunst erschien nach etwa zweistündigem Fußmarsch auf der rechten Uferseite der hochgelegene Tempel mit dem Ashram, zu dem die 108 Stufen führen, wie ich es schon so oft in meiner Fantasie gesehen hatte.
Aber dies hier war nun Realität. Tränen der Dankbarkeit und des tiefsten Berührtseins flossen mir über die Wangen.Ein Jahr später sollte mein größter Traum in Erfüllung gehen: Eine Reise nach HAIDAKHAN, in den indischen Ashram, in dem BABAJI am meisten gewirkt hat.
Über Frankfurt flog ich mit meinem damaligen Mann Jo nach Dehli. Auch hier hatte ich wieder das Gefühl des Nachhausekommens.
In vielen Läden sah ich Bilder von Shiva in den verschiedensten Aspekten. Es war, als grüßte mich BABAJI von überall.
Unser nächstes Ziel sollte HALDWANI sein, eine Kleinstadt in Nordindien, in der auch MUNIRAJI wohnt und seinen „Shop“ hat, ein Transportunternehmen. Er ist ein Beispiel dafür, daß man das weltliche Leben durchaus mit dem spirituellen in Einklang bringen kann.
Von den verschiedenen Möglichkeiten dort hinzukommen, wählten wir die ca. achtstündige Busfahrt.
Da wir keinen Fahrplan hatten, machten wir uns schon sehr früh morgens auf den Weg zum Busbahnhof, auf dem verwirrend viele Busse standen, aber keines der Fahrtziele konnten wir lesen, denn alles war in Hindi geschrieben.
Was nun? Wir standen etwas ratlos herum, als uns ein junger Inder in astreinem Englisch nach unserem Ziel fragte. Als wir „Haldwani“ angaben, meinte er spontan: „Zu Sri MUNIRAJI? Ich will auch dorthin.“ Mir blieb fast der Mund offen stehen. Das gab es doch gar nicht! Mitten in dieser Millionenstadt und bei dem Gewimmel auf dem Bahnhof diese Begegnung! So ein „Zufall“!
Der nette Inder erklärte sich sofort bereit, die Tickets zu besorgen. Ich sah, wie er zwei für uns, eins für sich löste , und auch noch unser Gepäck auf dem Dach des Busses verstaute. Dann wurde auch schon zum Einsteigen aufgerufen. Wir nahmen unsere Plätze ein, der Inder aber war plötzlich ver- schwunden und fuhr auch nicht mit. Mir kam sofort der Gedanke, dass das nur ein Engel gewesen sein konnte, der uns helfen sollte, schnell nach Haldwani zu kommen. Heute, nachdem ich so viele Geschichten gehört habe, dass BABAJI sich öfter auch in einem beliebigen Körper manifestiert, schließe ich die Möglichkeit nicht aus, dass ER uns höchstpersönlich dort begegnet war.
(Übrigens habe ich immer ungewöhnliche Hilfen bekommen auf dem Weg in einen der Babaji Ashrams, die es ja weltweit gibt).
Bei MUNIRAJI angekommen, empfahl er uns den Weg durch das Flusstal statt über die Berge nach Haidakhan zu nehmen, was meinem innigsten Wunsch entsprach.
Wider Erwarten, es war ja Monsunzeit, führte der Gautama Ganga wenig Wasser, so dass wir die mehrmaligen Überquerungen gefahrlos wagen konnten. Zusammen mit den beiden Trägern, die wir auf MUNIRAJIS Geheiß angeheuert hatten, sang ich das „OM NAMAH SHIVAY“, das von den blaugrünen Bergen widerzuhallen schien. Ich genoss die fantastische Landschaft mit den Felsen, herabstürzenden Wasserfällen, dem Flussbett, das alles schien nicht wie von dieser Welt zu sein. Ein leichter Sprühregen begann, und im Dunst erschien nach etwa zweistündigem Fußmarsch auf der rechten Uferseite der hochgelegene Tempel mit dem Ashram, zu dem die 108 Stufen führen, wie ich es schon so oft in meiner Fantasie gesehen hatte.
Aber dies hier war nun Realität. Tränen der Dankbarkeit und des tiefsten Berührtseins flossen mir über die Wangen.


Zu dieser Zeit waren nur wenige Menschen im Ashram, so dass wir einen Raum für uns allein bekamen. Nachdem wir mit den Ashramregeln vertraut gemacht worden waren, hatten wir Musse, uns erst einmal in diese wunderschöne Energie einzuschwingen.
Die ungewohnte Hitze, liess mich nachts kaum schlafen. Trotzdem wachte ich am nächsten Morgen um 4.00 Uhr erwartungsvoll auf. Es war noch stockfinster. Nach den Ashramregeln erfolgt vor den Zeremonien eine körperliche Reinigung im Gautama Ganga. Mit einer Taschenlampe versehen, wollte ich mich auf den Weg zum Fluss machen.

Doch als ich die Türe des Quartiers öffnete, erwartete mich eine Meute schwarzer Hunde. Mein Herz begann wild vor Angst zu schlagen, und die Haare auf meinem Kopf sträubten sich. Seit ich als Kind von einem Hund gebissen wurde, fürchtete ich mich vor ihnen. Was sollte ich tun? Wieder zurück ins Zimmer gehen? Nein.- Instinktiv spürte ich, dass dies ein Test für mich und mein Vertrauen war, wusste ich doch, dass an diesem Ort viele uns unerklärliche Dinge geschahen. Vielleicht sollte ich die Wirkung des „OM NAMAH SHIVAY“ erfahren, dieses starken Schutzmantras? Ich wusste, es könnte mir helfen, meine Ängste zu überwinden. So ging ich los, das Mantra still rezitierend, mit etwas schlotternden Knien und noch immer gesträubten Haaren. Die Hunde bildeten eine lautlose Eskorte bis zum Ufer. Nun musste ich ja in dem Wasser völlig untertauchen.
Wieder kam ein kritischer Moment, und mein Verstand schaltete sich ein: „Die Hunde werden dich anfallen, wenn du unter ihnen bist“. Aber letztlich siegte mein Vertrauen in das Mantra und die göttliche Führung. Nachdem ich meinen Kopf aus dem Wasser hob und nach den Hunden Ausschau hielt, war kein einziger mehr zu sehen! Was für ein lila (göttliches Spiel)!
Seit diesem Erlebnis haben sich die meisten meiner Ängste aufgelöst, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass sie im Grunde nicht real sind und dass ich mich zudem noch mit dem Mantra schützen kann.
Das ist ein Beispiel von BABAJIS einzigartiger Lehrmethode, die nicht theoretisch ist, sondern unmittelbar verstanden werden kann und sich so unauslöschlich einprägt. Blockaden, alte Muster etc. werden hochgeholt, damit sie dann aufgelöst werden können.
Mir war sonnenklar, dass BABAJI dieses „lila“ extra für mich inszeniert hatte.
Dann wurde es Zeit für die „Chandan-Zeremonie“ in BABAJIS Kutir (das Auftragen von mit Kampher gemischter Sandelholzpaste auf die Stirn, um alte Verhaltensmuster zu beseitigen).
Ehrfürchtig betrat ich den kleinen Raum. Ein Bett, in der Mitte eine kleine Feuerstelle, so einfach hat BABAJI gelebt.


In diesem heiligen Moment, wo sich alle Anwesenden in stiller Meditation befanden, spürte ich direkt die Präsenz meines geliebten Meisters.
Nach dem Arati wurden die Karma-Yoga-Aufgaben verteilt. Karma Yoga auszuüben war eine Kernaussage von BABAJIS Lehre. Er sagte, dass alle physische, materielle Arbeit als selbstloses Handeln ausgeführt, in Wahrheit ein spirituelles Geschehen ist und eine Verwandlung des Bewußtseins bewirkt.
Mir wurde das Reinigen des Tempels und Kehren der 108 Stufen aufgetragen. Ich war so glücklich darüber, wusste ich doch, dass BABAJI unzählige Male diese Plätze berührt hatte.

Während dieses Tuns waren meine fast chronischen Rückenschmerzen völlig verschwunden, ebenso meine Erschöpfung. Mein Körper fühlte sich nicht mehr fest an, ein leichtes, angenehmes Vibrieren ging durch ihn. Es war, als würde jede Zelle schwingen. Auch beim Barfusslaufen über die spitzen Steine bekam ich nicht einen Kratzer, obwohl ich sehr empfindliche Füße habe. Ich spürte einfach die ganz besondere Schwingung an diesem Ort, von dem BABAJI ja sagte, es sei der grösste Kraftplatz der Erde (HAIDAKHAN VISHWA MAHADHAM).
Trotz des wenigen Schlafs wurde ich von Tag zu Tag vitaler.

Während alle Anwesenden Karma Yoga ausübten, legte Jo sich ans Flussufer, liess sich seinen Bauch bräunen und kühlte Mangos an einer unterirdischen Quelle im Fluss, die er dann genüsslich verspeiste.
Doch auch ihn ereilte eines Tages sein Schicksal, d.h. auch er bekam seine Lehren. So beobachtete er, wie ein Italiener Unkraut beseitigte, indem er Grashalm für Grashalm auszupfte, jede Aktion begleitet von einem „OM NAMAH SHIVAY“. Dafür hatte Jo nun überhaupt kein Verständnis. Arbeit musste, wenn überhaupt schon, rationell sein. Dass man Arbeit auch meditativ und mit einer bewußten inneren Einstellung ausüben konnte, ging ihm völlig ab. Also nahm er einen Spaten, um dem Italiener zu zeigen, wie man wirtschaftlich arbeitet. Gartenarbeit war sein Hobby. Das blieb nicht unbemerkt, und so wurde ihm ein Job im Garten angetragen, den er auch arglos annahm. Er wurde eingeteilt unter Mary, einer englischen Gartenexpertin, zu arbeiten. Das hatte er sich so nicht vorgestellt. Wenn schon, dann wollte er eigenständig etwas tun. Nun befehligt zu werden - und das sogar von einer Frau - war ja der Gipfel! Jo fand eine Latte von Schimpfwörtern für die Gartenfee, sodaß ich Mühe hatte, ihn zu beruhigen. Insgeheim mußte ich aber lachen. Er befand sich jetzt mitten in dem Film, der ihm am meisten zuwider war, nämlich Anordnungen zu befolgen. Dabei hatte er sich ja selbst „unabsichtlich“ diese Rolle zugeteilt.
Wieder ein fantastisches „lila“ von BABAJI.

Ich fühlte mich so wunderbar an diesem paradiesischen Ort und hätte ewig dort bleiben können. Jeder Tag war anders als der vorherige. Die Natur bot grandiose Schauspiele ihrer ganzen Pracht und Fülle. Einmalig auch dieser Sternenhimmel!
Es gab noch viele weitere und spannende Lehren für uns, auch in CHILIANAULA, dem anderen Babaji-Ashram, den wir nach Haidakhan besuchten.
Aber das ist eine weitere Geschichte.

DANKE BABAJI, DASS DU IN MEIN LEBEN GEKOMMEN BIST !!!

Es ist seitdem so viel bunter, bewußter, glücklicher und erfüllter geworden.

BHOLE BABA KI JAI !
EHRE SEI DEM EINFACHEN VATER !


 
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