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Autor: Tom Groß
erschienen: 13.05.2007
Herausgeber: Elraanis Verlag
 

Lichtfunken aus Lichtfokus 16

Pyramiden

Ummauertes Geheimnis.
Fast unbemerkt von der Weltöffentlichkeit gesellte sich zu den beeindruckenden Pyramiden von Gizeh ein weiteres, wenngleich neuzeitiges Bauwerk, welches nicht nur die ungelösten Rätsel der Pyramiden selbst unterstreicht, sondern auch seinerseits Fragen aufwirft. Nur einigen wenigen aufmerksamen Beobachtern – allen voran dem Autorenteam Armin Risi und Pico Paganini – ist es zu verdanken, dass der Rest der Welt überhaupt davon erfährt: Seit 2002 wird dort vor Ort an einer eine ca. 8 km² große Fläche umschließenden Mauer gearbeitet. Bestehend aus solidem Stahlbeton, gekrönt von einer zusätzlichen eisernen Vergitterung wird diese Eigentümlichkeit streng bewacht. Fragen an die Wachleute sind verboten, Fotos sowieso. Zu welchem Zweck diese teilweise sieben Meter hohe Anlage errichtet wird, ist bis heute von keiner offiziellen Seite dargelegt worden und gibt natürlich Anlass zu allerhand Spekulationen. Seltsamerweise erstreckt sich der Großteil des eingegrenzten Gebietes in Richtung Süden, also zur Wüste hin, wo es augenscheinlich eigentlich nichts Schützenswertes gibt. Es sei denn, die lang vermuteten, kilometerlangen und mehrere Stockwerke zählenden unterirdischen Anlagen unter den Pyramiden sind nun Tatsache und Gegenstand einer warum auch immer verborgenen Forschung. Schon Ananda berichtete Mitte der 90-iger Jahre, Teile eines gigantischen unterirdischen Systems gefunden zu haben (Fotos und Informationen unter www.akasha.de/~aton/Index.html). Dass die Rätsel der Pyramiden längst nicht gelöst sind, gesteht mittlerweile jeder einigermaßen unbefangene Forscher ein. Nicht zuletzt auch deshalb, da die Einheimischen nach wie vor hartnäckig behaupten, dass die Pyramiden sehr viel älter seien als von wissenschaftlicher Seite her angenommen und dass jene außerdem von einer unbekannten Hochkultur stammten.
Nun, schauen wir was die Zukunft uns entdeckt, letztlich kann kein Geheimnis durch eine auch noch so hohe Mauer auf ewig verborgen bleiben. Möglich, dass die Pyramiden sich einmal mehr als das beweisen, was einige schon lange in ihnen erkannten, nämlich als – wie es J. J. Hurtak ausdrückt – »...die Spitzen eines riesigen stellaren Altars... der von der Wechselwirkung zwischen Mensch und Gott zeugt.«

Deatillierter Bericht in: »Die Giza-Mauer« von Pico Paganini und Armin Risi, ISBN 3-906347-73-7, Fotos der Mauer und Info zum Buch: www.giza.ch


Schatzkammer ewiger Weisheit

»Wenn man liebt, gibt es niemals eine reine Identität; denn an der Liebe sind immer zwei beteiligt, und dennoch werden die zwei zu einem. Dies ist das große Geheimnis.«

Bruder Bede Griffiths in »Wissenschaftler und Weise«



Alte Religion in neuem Licht

Vom Verräter zum Eingeweihten.
Im April diesen Jahres war es nun soweit. Das mit Spannung erwartete Judas- Evangelium wurde in Washington von einem Wissenschaftsgremium der Öffentlichkeit präsentiert. In den siebziger Jahren wieder gefunden, sorgte das lange als verschollen geglaubte Pergament seit den Anfangstagen der Christenheit regelmäßig für Aufregung. Wurde seine Existenz lange verleugnet gilt es jetzt als ziemlich sicher, dass die vorliegende koptische Fassung auf dem griechische Original aus dem 2. Jahrhundert basiert. In der Regel von den derzeitigen kirchlichen Autoritäten als bedeutungslose Legende heruntergespielt, ist dieses Zeugnis weit mehr als nur ein literarisches Zeitdokument. Der bisher als Symbol für den hinterhältigen, von Neid und Geldgier getriebenen Eigennutz geltende Judas erscheint hier in völlig anderer Gestalt: Als enger Vertrauter Jesus, welcher ihn zuweilen als seinen „dreizehnten“ Jünger bezeichnete, als den einzigen aus seiner männlichen Nachfolgerschar, der ihn wahrhaft erkannte. Damit steht das Judas-Evangelium in Gemeinschaft mit anderen gnostischen Texten und Evangelien, die ebenfalls von der Zerrissenheit und Unbelehrbarkeit der engen Christusgemeinschaft berichten. Demnach hatten anders, als die Kirchenlehre es darstellt, die Mehrzahl der Jünger äußerste Schwierigkeiten damit, die Christusbotschaft – die Erkenntnis des inneren Gottes – zu verstehen und fielen immer wieder in den alten jüdischen Glauben und dessen Riten zu Ehren einer äußeren Gottheit zurück. Der vermeintliche „Verrat“ wird hier als das wahre Verständnis für den Weg Jesu zum Kreuz dargestellt, welches Judas als einziger unter den Jüngern aufbrachte. Im Lichte der Erkenntnis, dass die Kreuzigung eine Initiation im Zusammenhang mit den nazoräischen Einweihungsriten war und nicht mit dem Tod Jesu endete, schwindet die letzte Anrüchigkeit des über die Jahrhunderte verdammten Apostels.


Wissenschaft & Forschung

Vakuumdomänen. Wurmlöcher oder Dimensionstore?
Fast täglich gibt es Meldungen über unerklärliche Lichtphänomene am Himmel aus aller Welt. Dass jedoch nicht mehr länger die meisten als „ Unerklärbare Flug-Objekte“ gelten müssen, weiß Grazyna Fosar zu berichten. Dabei bezieht sie sich in ihrem Artikel auf Ergebnisse der beiden Wissenschaftler Djatlov und Dimitrijev von der Akademie der Wissenschaften in Novosibirsk. Die beiden Männer erhielten den Forschungsauftrag vom russischen Militär, welches es leid war, ständigen Fehlalarmen an der russisch-chinesischen Grenze nachgehen zu müssen. Zu solchen kommt es häufig gerade im Gebiet des Altaigebirges, wo die Grenzposten regelmäßig Beobachtungen von seltsamen Lichterscheinungen machen. Mal sind sie kugelförmig, zuweilen aber auch so bizarr geformt, dass die Soldaten sie scherzhaft als ›Engel‹ bezeichnen. Laut den Forschern kommt es folgendermaßen zu diesem Phänomen: Entsteht in einem Vakuum ein Ungleichgewicht zwischen negativen und positiven Massen, koppeln sich die Naturkräfte Elektrizität und Gravitation aneinander, infolgedessen sich Gravitationskraft in Elektrizität verwandeln kann. Durch eine erhöhte Sonnenaktivität sollen diese Vakuumdomänen im Weltall entstehen und werden beim Weg der Erde um die Sonne hin und wieder von ihr gekreuzt. Sind sie dann erst in den Bereich der Erdanziehung gelangt, entstehen durch die Gravitationskräfte starke elektrische Felder, die schließlich zu den Leuchterscheinungen führen. Jedoch geht man fehl, wolle man das Phänomen der Vakuumdomänen allein auf reine Naturerscheinungen zurückführen. Frau Fozar folgert aus den russischen Forschungsergebnissen, dass diese Leuchtphänome nur sekundär sind und Ausdruck eines dahinterstehenden Vorgangs, den bisher niemand erklären konnte. Denn dafür, dass ein Ungleichgewicht zwischen negativen und positive Massen in einem bestimmten Bereich des Universums überhaupt entstehen könne, gäbe es viele Möglichkeiten. Eine davon wären z. B. Raum-Zeit-Kanäle, auch bekannt als Wurmlöcher. Dass eine außerirdische Technologie maßgeblich daran beteiligt oder es sich gar um Objekte aus anderen Dimensionen handeln könnte, schließt die Autorin nicht aus. Immerhin seien diese Erscheinungen wiederholt in unmittelbarer Nähe der Kornkreis-Piktogramme gesichtet worden.

Quelle: Artikel »Lichter aus der Spiegelwelt« im Magazin »Matrix3000« Jul/Aug 06, basierend auf dem Buch »Vernetzte Intelligenz« von Grazyna Fosar und Franz Bludorf




Freie Energie!?

»Wir Haben ein Verfahren zur Gewinnung kostenloser, sauberer und jederzeit verfügbarer Energie entwickelt. Dadurch wird das Aufladen ihres Telefons oder das Tanken ihres Autos überflüssig« – behauptet die Firma »Steorn« einleitend auf ihrer Website. Bedürfnisse dieser Art soll zukünftig ein Generator stillen, kaum größer als ein Handy-Akku. Dabei waren die Mitarbeiter der Dubliner Firma selbst so dermaßen von ihrer Entdeckung überrascht, dass sie diese recht skeptisch betrachteten. Doch irgendwie scheint es ihnen gelungen zu sein, Freie Energie mittels der Interaktion verschiedener Magnetfelder zu erzeugen, schenkt man ihren Ausführen Glauben. Auch Tesla soll ja auf diese Weise Energie aus dem ›Nichts‹ gewonnen haben. Die Firmenleitung von »Steorn« war nun bestrebt, ihre Forschungsergebnisse von ortsansässigen Wissenschaftlern bestätigen zu lassen – nicht zuletzt um ihre eigenen Zweifel aus dem Weg zu räumen. Allerdings erwies sich dieses simple Anliegen komplizierter als gedacht. Zu sehr fürchteten sich wohl die Fachleute vor einer Rufschädigung bzw. einem Ende ihrer akademischen Laufbahn, wenn sie sich ernsthaft mit dem ›Hirngespinst‹ Perpetuum Mobile beschäftigten. So blieb den Entdeckern auf der Suche nach geeigneten Testmöglichkeiten nichts anderes übrig, als in der internationalen Fachzeitschrift „The Economist“ ihr Anliegen vorzubringen. 71.000 Interessierte − darunter Wissenschaftler aus Amerika, Australien und Europa – meldeten sich bisher auf diesen Aufruf. Nun bleibt uns Laien abzuwarten, was diese Untersuchung bringt. Auf der Website von Steorn kann man die Entwicklung verfolgen und sich über die jüngsten Ergebnisse informieren.

Quelle: Stern.net/observer.co.uk, Infos: http://www.steorn.net/



 
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